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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 30. Juni-2. Juli 1961: Bundesgrenzschutz und Abordnungen der Bundeswehr auf dem 1. Hessentag in Alsfeld
Auf dem am 30. Juni 1961 eröffneten 1. Hessentag in Alsfeld präsentiert sich auch die in der Stadt seit Ende Mai 1960 stationierte 11. Hundertschaft der Grenzschutzgruppe (GSG) 3 des Bundesgrenzschutz sowie Abordnungen der in Hessen stationierten Einheiten der 2. Panzergrenadierdivision. Die am Hessentag teilnehmenden Soldaten tragen zum ersten Mal ein rot-weißes bzw. rot-silbernes Wappen mit ... »Details - 8.-10. Juli 1961: 3. Marburger Brunnenfest mit Ehrenmitglied der Oberstadtgemeinde aus Eisenach
Der Eisenacher Bürgermeister Hermann Harden (1912–1964) nimmt bereits zum dritten Mal am Brunnenfest in Marburg teil, das unter der Schirmherrschaft des Marburger Oberbürgermeisters Georg Gaßmann vom 8. bis 10. Juli 1961 ausgerichtet wird.0=Vgl. Dettmering/Kieselbach, Städtepartnerschaft Marburg – Eisenach, S. 6. Harden wird als einziger Vertreter der DDR in seiner Funktion als ... »Details - 12. Juli 1961: Antrag auf gerichtliche Voruntersuchung für den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess
Zwei Jahre, nachdem Frankfurt am Main zum Prozesssort für die Aburteilung der in Auschwitz begangenen NS-Verbrechen bestimmt wurde, beantragt die Staatsanwaltschaft im Vorfeld des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses die Einleitung der gerichtlichen Voruntersuchung. Das Verfahren firmiert zunächst unter der Überschrift „Strafsache gegen Baer und andere“. Zwei Jahre nach Beginn der ... »Details - 12. Juli 1961: Vier Tote beim Absturz eines Bundeswehrhubschraubers bei Kassel
Ein Hubschrauber der Bundeswehr stürzt während eines Überprüfungsfluges nach einer Reparatur in den Henschel-Werken unweit von Kassel in die Fulda. Das Unglück ereignet sich in unmittelbarer Nähe eines Ausflugslokals. Augenzeugen berichten, dass der Pilot mit dem in einer Höhe von etwa 20 Metern über dem Fluss heran fliegenden Helikopter kurz vor einer Hochspannungsleitung auszuweichen ... »Details - 16. Juli 1961: Fluchtwelle aus der DDR erreicht ihren Höhepunkt
Die Fluchtwelle der aus der DDR geflohenen Menschen erreicht im Notaufnahmelager Gießen seinen Höhepunkt. Zur Bewältigung des Anstroms ist ein Zwischenauffanglager in Langen eingerichtet worden, da die Kapazitäten im Gießener Notaufnahmelager vorrübergehend erschöpft sind. Für die Ausreisewelle aus der DDR werden mitunter umfangreiche Kollektivierungsmaßnahmen verantwortlich gemacht.(FW) ... »Details - 18. Juli 1961: Bundesverkehrsminister erläutert Prioritäten im Autobahnbau in Hessen
Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm (1903–1967; CDU) besichtigt Autobahnprojekte in der Umgebung von Kassel. Dabei bittet er um Verständnis dafür, dass die Fertigstellung der Autobahn Kassel – Ruhrgebiet hinter die Strecken Hagen – Gießen und Bad Hersfeld – Würzburg zurückgestellt werde, um die beiden anderen Strecken bis 1966 dem Verkehr übergeben zu können. Die ... »Details - 21. Juli 1961: Aufhebung der Wohnraumbewirtschaftung in mehreren Landkreisen
Die Hessische Landesregierung erlässt eine Zweite Hessische Verordnung über die Aufhebung der Wohnraumbewirtschaftung, mit der, wie bereits am 23. September 1960 im Kreis Usingen, die Wohnraumbewirtschaftung in den Landkreisen Erbach, Frankenberg, Waldeck, dem Rheingaukreis sowie in der Stadt Fulda aufgehoben wird.(OV) ... »Details - 24. Juli 1961: Regierungspräsidium Kassel prüft Antrag auf Dienststrafverfahren gegen Marburgs Bürgermeister Daub
Beamte des Regierungspräsidiums in Kassel beginnen mit der Prüfung eines vom Stadtparlament der Universitätsstadt Marburg mehrheitlich befürworteten Antrags auf Einleitung eines Dienststrafverfahrens gegen den seit März 1959 amtierenden Bürgermeister der Stadt, Gerhard Daub (1928–1993; FDP). Daub, der neben seinem Amt in Marburg auch den Vorsitz des FDP-nahen Jugendverbandes „Deutsche ... »Details - 25. Juli 1961: Solidarität mit Darmstädter Ingenieurstudenten im Streit mit dem Kultusministerium
Studenten von sechs hessischen Staatsbau- und Ingenieurschulen erklären sich mit ihren Kommilitonen an der Staatsbauschule Darmstadt solidarisch. Die Darmstädter hatten vom Kultusministerium ultimativ die Entlassung eines ihrer Lehrer gefordert, der sie als „dumme Odenwälder Bauern“ und den AStA als „völlig unwichtige Einrichtung“ bezeichnet hatte. Nach der Ablehnung ihrer Forderung ... »Details - 2. August 1961: Transportable Schulpavillons in Wiesbaden
Zur Behebung der Schulraumnot plant die Stadt Wiesbaden transportable Schulpavillons aus Fertigbauteilen aufzustellen. Bis zum Bau von weiteren Schulen wird diese Übergangslösung für die Neubaugebiete der Stadt favorisiert. Nach Senatsplanungen soll eine Weiternutzung der Raumeinheiten in Form von Schullandheimen oder Waldschulen erfolgen.(FW) ... »Details - 2. August 1961: FDP-Landtagsfraktion kritisiert sowjetfreundliche Haltung Ghanas
Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag bringt eine Große Anfrage zum Verhältnis des Landes Hessen zu Ghana ein. Die FDP sei enttäuscht darüber, das der ghanaische Staatspräsident Dr. Kwame Nkrumah (1909–1972) bei einer Reise nach Moskau die Ansprüche der Sowjetunion auf West-Berlin unterstützt habe, umso mehr, als Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) und ... »Details - 15. August 1961: Der Zwischenfall mit dem Birnbaum
Am 13. August 1961 bauen DDR-Grenztruppen die Mauer in Berlin und verbauen somit den letzten Schlupfwinkel aus der sozialistisch geführten Diktatur. Diesen Schritt „größter Dramatik für die gesamten innerdeutschen Beziehungen“ spürt man dieser Zeit an der hessischen Grenze noch nicht. Zwei Tage später, am 15. August, erweckt die Auseinandersetzung um einen Birnbaum das Interesse der ... »Details - 17. August 1961: Reiseverbot in die BRD
Nachdem vom 13. August an die Ausreise aus dem letztmöglichen Schlupfloch der DDR, Berlin, durch den Bau der Mauer nicht mehr möglich ist, verhängen nun Behörden ein totales Reiseverbot. Mit ca. 1.300 Personen, die von der DDR in die BRD im Jahr 1961 gereist sind, hat der Verkehr um 98 Prozent abgenommen. Zur Reise in die BRD (zum Beispiel um Familienmitglieder zu besuchen oder geschäftliche ... »Details - 18. August 1961: Protest gegen Bau der Berliner Mauer in Frankfurt
Gegen den Bau der Mauer wenden sich die in Frankfurt am Main und Darmstadt abgehaltenen Protestkundgebungen und Schweigemärsche. Getragen wird der Protestmarsch in Frankfurt von den Schülern der oberen Klassen einiger Frankfurter Schulen. Nach Zeitungsaussagen säumen rund 14.000 Personen den Weg der Demonstranten. Zur anschließenden Kundgebung auf dem Frankfurter Römerberg aufgerufen hatten ... »Details - 8. September 1961: Richtfest der Hochbebauung der Blücher-Kaserne in Hessisch Lichtenau
Mit einem Richtfest feiert die Bundeswehr die Fertigstellung des Rohbaus der Blücher-Kaserne1=Namensgeber der Kaserne ist der preußische Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt (1742–1819). Blücher errang große Popularität als Befehlshaber der den britischen Feldmarschall Wellington unterstützenden preußischen Truppen bei der Schlacht von Waterloo (18. ... »Details - 14. September 1961: Geheimer Sowjetbefehl 39/61: „Gewährleistung der Sicherheit an der Westgrenze der DDR“
Mittels dieser Anweisung werden die Sperrmaßnahmen vom Mai 1952 verschärft, „das Überwachungssystem wurde noch intensiver und engmaschiger“.0=Mitten in Deutschland, S. 9. Die Leidtragende ist, auch in diesem Fall, die Bevölkerung, nicht nur die der DDR, sondern auch die der Bundesrepublik. Ein Leben in der Sperrzone ist von nun an so gut wie kaum mehr möglich. Nur durch spezielle ... »Details - 17. September 1961: Bundestagswahl bringt wieder SPD-Mehrheit in Hessen
Von insgesamt 3.395.285 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern in Hessen beteiligen sich 3.028.241 oder 89,2 % an der Bundestagswahl. Die Zahl der als gültig ausgezählten Stimmen beträgt bei den Erststimmen 2.943.882, bei den Zweitstimmen 2.878.689.0=Bei der Wahl zum Deutschen Bundestag und bei einigen Landtagswahlen in Deutschland kommt das Zweistimmenwahlrecht zur Anwendung. Mit der ... »Details - 20. September 1961: Verlegung der Panzergrenadierbrigade 5 nach Homberg/Efze
Die seit März 1957 in Kassel stationierte Panzergrenadierbrigade 5 des Heeres der Bundeswehr wird in die Dörnberg-Kaserne nach Homberg (Efze) verlegt. Befehligt wird die Brigade zum Zeitpunkt der Verlegung von Brigadegeneral Heinrich Schäfer (1907–1986; in dieser Funktion aktiv von Oktober 1959 bis März 1963). ... »Details - Oktober 1961: Verschärfung sowjetischer Sperren auch auf der Werrabrücke
Nach dem sowjetischen Geheimbefehl 39/61, der Maßnahmen zur verstärkten Sicherung der innerdeutschen Grenze verlangt, sind nun auch die Befestigungen auf der Werrabrücke, die Philippsthal mit dem thüringischen Vacha verbindet, ausgeweitet worden. Wo vorher spanische Reiter als Sperre einer Durchfahrt über die Brücke standen, ist jetzt ein Beobachtungsstand, von dem die DDR-Grenztruppen ... »Details - 6. Oktober 1961: Vertreter Hessens fordert Kanalisierung von Lahn und Fulda
Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Staatssekretär Hermann Bach (1897–1966), setzt sich auf dem deutschen Binnenschifffahrtstag im Namen der Hessischen Landesregierung für die Kanalisierung von Lahn und Fulda ein. Er teilt in Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm (1903–1967) mit, dass sich das Bundesministerium und Hessen darüber einig seien, die Fulda bald zu ... »Details - 9. Oktober 1961: Gerüchte über Verlegung des Grenzübergangs Herleshausen-Wartha
Im osthessischen Zonengrenzraum verdichten sich Gerüchte, die DDR-Behörden planten, nach Abschluss eines Friedensvertrages der Sowjetunion mit der DDR den Grenzübergang zwischen Herleshausen (Hessen) und Wartha (Thüringen) zu schließen, um dafür einen neuen Übergang zwischen Obersuhl und Gerstungen zu eröffnen. Grund für diese Maßnahme sei die zu erwartende Stilllegung der ... »Details - 9. Oktober 1961: Verstärkung des Grenzzauns zwischen der DDR und Hessen
Durch neue Drahthindernisse werden an der hessisch-thüringischen Grenze „eindeutige Grenzverhältnisse“ geschaffen. Streng bewachte Arbeitskommandos der DDR errichten Stacheldrahtzäune auch dort, wo der Grenzverlauf bisher durch die Werra oder andere natürliche Hindernisse markiert war. Bei Herleshausen / Lauchröden zieht ein Arbeitskommando von 70 Mann an einem Tag einen Stacheldrahtzaun ... »Details - 9. Oktober 1961: Starker Rückgang des Personen- und Güterverkehrs am Grenzpunkt Herleshausen
Nach der Abriegelung West-Berlins durch den Bau der Berliner Mauer ist an der hessisch-thüringischen Grenze ein starker Rückgang des Personenverkehrs in beide Richtungen festzustellen. Auch der Güterverkehr geht deutlich zurück. Im September geht der Güterverkehr in Herleshausen (in beide Richtungen) um 3.627 Tonnen (29 %) auf 8.855 Tonnen zurück. Davon sind 3.668 Tonnen von der ... »Details - 12. Oktober 1961: Frankfurter Stadtverordnetenversammlung erhält ein Verkehrsdezernat
Walter Möller (1920–1971; SPD), bislang als Vorsitzender der Verkehrsplanungskommission der Stadt Frankfurt am Main („Sonderausschuss Verkehr“) tätig und seit 1960 Fraktionsführer seiner Partei im Stadtparlament, wird am 12. Oktober 1961 von der Stadtverordnetenversammlung zum hauptamtlichen Stadtrat und Leiter des neu geschaffenen Verkehrsdezernats gewählt. Große Bedeutung für die ... »Details - 14. Oktober 1961: Georg-Büchner-Preis an Hans Erich Nossack
Den diesjährigen Büchner-Preis und ein Preisgeld in Höhe von 8.000 DM erhält der Schriftsteller Hans Erich Nossack (1901–1977).0=Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.1961, S. 20. Vergeben wird der Preis im Landestheater Darmstadt durch den Präsidenten der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Hermann Kasack (1896–1966). Nossack schreibt Lyrik, Dramen und Prosatexte, ist Mitglied ... »Details - 21. Oktober 1961: Holger Börner Bundesvorsitzender der Jungsozialisten
Der Kasseler Bundestagsabgeordnete Holger Börner (1931–2006; SPD) wird auf der Tagung der Jungsozialisten Deutschlands in Bonn zum Bundesvorsitzenden gewählt. Es ist damit Nachfolger von Hans-Jürgen Wischnewski (1922–2005). Stellvertreter Börners ist der Münchner Günther Müller (1934–1997).(OV/FW) ... »Details - 22. Oktober 1961: Hessischer GDP-Vorstand für Weiterarbeit der Partei auf Bundesebene
Bei einer Sitzung in Friedberg spricht sich der Landesvorstand der Gesamtdeutschen Partei (GDP) in Hessen einstimmig dafür aus, dass die Partei ihre Arbeit auf Bundesebene fortsetzt.(OV) ... »Details - 30. Oktober 1961: Universität Gießen erhält neues Institut für Leibeserziehung
Die Justus-Liebig-Universität Gießen erhält ein Institut für Leibeserziehung, das zu einem der großzügigsten Universitätssportzentren in der Bundesrepublik ausgebaut werden soll. Der erste Preis im Architektenwettbewerb für das Gießener Sportzentrum wurde dem Kölner Architekten Peter Friedrich Schneider (1901–1981) zugesprochen. Um das Institutsgebäude mit Räumen für Lehre und ... »Details - 2. November 1961: Standorte von pro familia in Hessen erweitert
Nach der Verbandsgründung von pro familia 1952 in Kassel1=Vgl. Webpräsenz von pro familia, Stand: 19.8.2015., eröffnet in Frankfurt am Main Anfang November 1961 die erste Beratungsstelle des 20 Mitglieder zählenden Ortsverbands Frankfurt. Bis auf weiteres ist die Frankfurter Beratungsstelle der Deutschen Gesellschaft für Ehe und Familie in einer Arztstation der Riedhofschule in ... »Details - 10. November 1961: SPD-Parteiausschlussverfahren gegen Marburger Professoren Abendroth, Düker und Maus
Der Marburger Kreisvorstand der SPD beantragt beim Bezirksvorstand der Partei ein Parteiausschlussverfahren gegen die Marburger Professoren Wolfgang Abendroth (1906–1985), Heinrich Düker (1898–1986) und Heinz Maus (1911–1978). Anlass des beantragten Ausschlusses ist die Erklärung der drei Professoren, den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) weiterhin unterstützen und die ... »Details - 13. November 1961: Hessischer Innenminister sieht keine Gefahr durch Atombombentests
Der hessische Innenminister Heinrich Schneider (1905–1980; SPD) nimmt zu den Meldungen aus anderen Bundesländern Stellung, dort werde für den Fall eines stärkeren Anstiegs der Radioaktivität Vorsorge getroffen. Er teilt mit, dass für die Bevölkerung zur Zeit keine Gefahr bestehe und dass auch in Hessen alles getan werde, um dem Ernstfall vorzubeugen. ... »Details - 14. November 1961: Frankfurterin Elisabeth Schwarzhaupt wird erste Bundesministerin
Die in Frankfurt am Main geborene Juristin Elisabeth Schwarzhaupt (1901–1986; CDU) wird als erste Frau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland als Bundesministerin vereidigt. ... »Details - 2. Dezember 1961: Kerzen im Fenster sollen Verbundenheit mit Menschen in der DDR zeigen
Anlässlich der Eröffnung des Frankfurter Weihnachtsmarktes erinnert Frankfurts Oberbürgermeister Werner Bockelmann (1907–1968) an den Bau der Berliner Mauer wenige Monaten zuvor und fordert die Bürger auf, als Zeichen der Solidarität mit den DDR-Bürgern Kerzen in die Fenster zu stellen. Bereits in den vorangegangenen Monaten hatte es Proteste gegen den Bau der Berliner Mauer, der Teilung ... »Details - 6. Dezember 1961: Hessen gibt Zuschüsse für europäische Städtepartnerschaften
Der hessische Innenminister Heinrich Schneider (1905–1980; SPD) hebt die Bedeutung europäischer Städtepartnerschaften als „Beitrag zum Werden einer echten europäischen Völker- und Lebensgemeinschaft“ hervor. Er weist darauf hin, dass das Land Hessen die Kommunen mit einem Zuschuss zu den Kosten für die internationalen Partnerschaftstreffen im Rahmen der Gemeinden Europas ... »Details - 13. Dezember 1961: Landtag stimmt dem Staatsvertrag zur Errichtung des ZDF zu
Der Hessische Landtag stimmt dem zwischen den Bundesländern geschlossenen Staatsvertrag über die Errichtung der Anstalt des öffentlichen Rechts „Zweites Deutsches Fernsehen“ vom 6. Juni 1961 und weiteren damit in Zusammenhang stehenden Vereinbarungen zu. Zu diesen Zusatzvereinbarungen gehört unter anderem ein Abkommen über den Finanzausgleich zwischen den Rundfunkanstalten.(OV) ... »Details - 15. Dezember 1961: 15 Jahre Gehschule Hessen in Marburg
Nach einer Meldung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist die „Gehschule Hessen“ in Marburg seit ihrer Gründung 1946 von etwa 4.000 Beinamputierten [vor allem Kriegsopfern] besucht worden.(OV) ... »Details - 15. Dezember 1961: Landtag beschließt Landeshaushalt 1962
Der Hessische Landtag beschließt den Landeshaushalt für das Jahr 1962. Der Haushalt sieht Einnahmen und Ausgaben von 3.726.983.100 DM vor. Davon entfallen auf den ordentlichen Haushalt Einnahmen und Ausgaben von 3.379.343.100 DM, während der außerordentliche Haushalt 347.640.000 DM umfasst.(OV) ... »Details - 1962: Erste Ausgabe der Zeitschrift „Tribüne“ erschienen
Die 1962 unter dem Titel „Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judenproblems“ in Frankfurt erscheinende Zeitschrift wird in dreimonatlichem Rhythmus veröffentlicht, zunächst gegen Vorkasse beim Verlag DuMont. Der in Budapest geborene jüdische Journalist Otto R. Romberg floh vor der kommunistischen Verfolgung während des Aufstandes 1956 nach Österreich, von wo er seit 1959 als ... »Details - 1962: Erstmalige Herausgabe des Hessischen Kriegsopfer Jahrbuchs
Mit Unterstützung des Landesverbands Bayern gibt der Landesverband Hessen des Verbands der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands (VdK) im Jahr 1962 erstmals das Hessische Kriegsopfer Jahrbuch, das als Leitfaden Hilfestellungen für ehrenamtliche Helfer und ihren täglichen Umgang mit Rechtsfragen und gesetzlichen Bestimmungen liefern soll, heraus. Aufgrund der ... »Details - 3. Januar 1962: Hessen führend im Sportstättenbau
Das Land Hessen ist bei der Förderung und im Bau von Sportstätten führend unter allen Bundesländern. Bei einer Tagung des Sportbeirats beim Hessischen Innenminister wird bekanntgegeben, dass Hessen als erstes Land die Forderungen des sogenannten Goldenen Plans0=Der Goldene Plan war ein allgemein anerkanntes Programm zum Sportstättenbau, das von allen staatlichen Ebenen in der Bundesrepublik ... »Details
