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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 2000
- 11. Juni 1809: Stadtbaumeister Hess erstellt ein Baustatut „für die Stadt Frankfurt und Sachsenhausen“
Die Stadt Frankfurt am Main erlebt im frühen 19. Jahrhundert wesentliche städtebauliche Veränderungen. Ab 1793 wurde das sumpfige Fischerfeld östlich der Altstadt nach dem Bebauungsplan des Stadtbaumeisters Johann Georg Christian Hess (1756–1816) trockengelegt und einheitlich bebaut. 1805 begann man damit, die mittelalterliche Befestigung und die frühneuzeitlichen Bastionen der Neustadt zu ... »Details - 24. Juni 1809: Aufstand gegen die napoleonische Herrschaft in Marburg
Nachdem im April 1809 der Dörnberg-Aufstand vor Kassel gescheitert war, formieren sich im Sommer 1809 Widerstände gegen das 1807 errichtete napoleonische Königreich Westphalen auch in Marburg. Der bereits über siebzigjährige ehemalige kurhessische Oberst Andreas Emmerich (1737–1809), der im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gekämpft hatte, und der Professor der Medizin Dr. Johann ... »Details - 4. September 1809: Konferenz in Gießen
Durch den „Code Napoléon“ soll das französische Recht auch in den Rheinbundstaaten eingeführt werden, die in der Konferenz in Gießen besprochen werden sollen.(StH) ... »Details - 16. Oktober 1809: Friedrich Gottlieb Welcker zum Professor an der Universität Gießen berufen
Der aus Grünberg gebürtige Klassische Philologe Friedrich Gottlieb Welcker (1784–1868) wird – wohl auf Empfehlung Wilhelm von Humboldts (1767–1835) – als Professor der griechischen Literatur und Archäologie an die Universität Gießen berufen. Zum ersten Mal in Deutschland wird eine Professur mit dieser Denomination besetzt. Welcker bleibt sieben Jahre an der Universität Gießen und ... »Details - 10. Dezember 1809: König Jerome verfügt die Auflösung der Universität in Rinteln
Am 10. Dezember 1809 verfügt König Jérôme Bonaparte (1784–1860) im Zuge der Umstrukturierungen im napoleonischen Königreich Westphalen, dass die alten Universitäten Rinteln (1621 eröffnet) und Helmstedt (1576 eröffnet) mit den anderen drei Landesuniversitäten Göttingen, Marburg und Halle zusammengelegt werden sollten. Die „Academia Ernestina“ und die „Academia Julia“ wurden ... »Details - 1810-1812: Probleme bei der Umsetzung der Gleichstellung der Juden im Königreich Westphalen
Mit der Verabschiedung der Verfassung des Königreichs Westphalens im November 1807 erlangten die Juden die rechtliche Gleichstellung mit der christlichen Bevölkerung. Im täglichen Leben gab es jedoch weiterhin zahlreiche Hindernisse, die oft erst durch die Einschaltung der Behörden geklärt werden konnten. ... »Details - 16. Februar 1810: Errichtung des Großherzogtums Frankfurt
Am 16. Februar 1810 dekretiert Kaiser Napoleon Bonaparte (1769–1821) die Errichtung des Großherzogtums Frankfurt am Main und ernennt gleichzeitig Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg (1744–1817) zum Großherzog. Der Fürstprimas des Rheinbundes hatte dort bereits seit September 1806 regiert.|Der neue Großherzog erhielt die Gebiete der Grafschaft Hanau, und des Fürstbistums Fulda als ... »Details - 5. März 1810: Georg Wilhelm Wenderoth wird Direktor des Botanischen Gartens in Marburg
Nachdem Georg Wenderoth (1774–1861) – von der im Dezember 1809 aufgelösten Universität Rinteln kommend – im Februar 1810 zum ordentlichen Professor der Medizin und Botanik an der Universität Marburg ernannt worden war, wird ihm am 5. März 1810 auch die Direktion über den Botanischen Garten übertragen. ... »Details - 4. April 1810: Der Komponist Carl Maria von Weber trifft in Darmstadt ein
Am 4. April 1810 trifft der junge Komponist Carl Maria von Weber (1786–1826) in Darmstadt ein, um bei dem großherzoglichen Hofkomponisten Abbé Georg Joseph Vogler (1749–1814) zu studieren. Ab September wohnt er in dessen Haus am Mathildenplatz. Zusammen mit den beiden Mitschülern Giacomo Meyerbeer (1791–1864) und Johann Gänsbacher (1778–1844) bildete er die sogen. „Trias ... »Details - 29. April 1810: Großbrand in Beerfelden
Im Odenwalder Städtchen Beerfelden entsteht aufgrund einer brennenden Fettpfanne ein Großbrand, der durch die engen Gassen und Strohdächer ca. 80 % des Ortes niederbrennt. Die Einwohner konnten noch fliehen, doch verstarben insgesamt elf Personen. Der Wiederaufbau wurde von der im Jahre 1777 gegründeten Hessische Brandassekurationskasse mit Kosten von 172.802 Gulden getragen und der ... »Details - 31. Mai 1810: Eröffnung des Kurhauses in Wiesbaden
Im November 1807 genehmigten Herzog Friedrich August von Nassau-Usingen (1738–1816) und Fürst Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg (1768–1816) den durch eine Aktiengesellschaft zu finanzierenden Bau eines „Vergnügungssaales“ für die wachsende Anzahl der Kurgäste in Wiesbaden. Das Gebäude sollte außerhalb der Stadt auf dem neu geschaffenen Platz vor dem Sonnenberger Tor nahe des ... »Details - 16. August 1810: Das Großherzogtum Frankfurt erhält eine Verfassung nach französischem Vorbild
Das am 16. Februar 1810 durch Kaiser Napoléon (1769–1821) errichtete Großherzogtum Frankfurt als Teil des Rheinbundes erhält am 16. August 1810 mit dem „Höchsten Organisations-Patent der Verfassung des Großherzogtums Frankfurt“ eine an derjenigen des 1807 eingerichteten Königreichs Westphalens orientierte, moderne Verfassung. ... »Details - 27. September 1810: Gesellschaftervertrag von Mayer Amschel Rothschild mit seinen Söhnen
Der seit 1763 in Frankfurt am Main ansässige Kaufmann und Bankier Mayer Amschel Rothschild (1743–1812), seit 1803 Oberhofagent des Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Kassel (1743–1821), unterzeichnet am 27. September 1810 einen Gesellschaftervertrag, in dem er seine Söhne Amschel Mayer Rothschild (1773–1855), Salomon Mayer Rothschild (1774–1855) und Carl Mayer Rothschild (1788–1855) ... »Details - 4. Oktober 1810: Erste Aufführung im Theater zu Napoleonshöhe (Wilhelmshöhe)
Da der seit 1807 in Kassel residierende König Jérôme von Westphalen (1784–1860) während der Sommermonate in dem damals „Napoleonshöhe“ genannten heutigen Schloss Wilhelmshöhe residierte und sich das Hoftheater in der Stadt Kassel befand, lag es für den theaterbegeisterten „König Lustik“ nahe, ein bequemer erreichbares Theater zu errichten. Die Planungen für ein neben dem ... »Details - 27. November 1810: Kontinuierliche Zerstörung britischer Ware
Die „Kontinentalsperre“ von Napoleon (1769–1821) ist ein Handelskrieg gegen Großbritannien, den er nach der Vernichtung seiner Flotte bei Trafalgar im Oktober 1805 begann. Seit zehn Tagen werden in Frankfurt am Main britische Güter verbrannt. Dies ist nicht der erste Versuch, den Handelskrieg zu erweitern und andere Nationen einzubeziehen, so wurde beispielsweise im Januar 1806 die Stadt ... »Details - 1811-1872: Die Judengasse in Frankfurt
Von 1462 bis 1796 war die jüdische Bevölkerung in Frankfurt gezwungen, im Ghetto in der Judengasse unter äußerst beengten Umständen und katastrophalen sanitären Verhältnissen zu leben. Nicht nur das Wohnen, auch der Aufenthalt im Rest der Stadt war stark eingeschränkt. Nach einem Brand im Jahr 1711 durften erstmals Juden außerhalb der Gasse eine Unterkunft suchen, allerdings nur bis zum ... »Details - 26. September 1811: Deutsche Familiennamen für die jüdische Bevölkerung
Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts entstanden in den deutschen Staaten zunehmend Regelungen, die Juden die Annahme eines deutschen Familiennamens vorschreiben, der an die Nachkommen weitergegeben werden musste. Die Großherzoglich Hessische Verordnung vom 15. Dezember 1808 nannte die bisher fehlenden Nachnamen als „daß größte Hinderniß richtiger Verzeichnisse“. Deutsche Namen waren zudem ... »Details - 24. November 1811: Verheerender Brand des Landgrafenschlosses in Kassel
In der Nacht vom 23. auf den 24. November 1811 brennt das Residenzschloss in Kassel, das alte Landgrafenschloss, das zu diesem Zeitpunkt von König Jerôme von Westphalen (1784–1860) bewohnt wird. Zerstört wird vor allem der Rotensteinflügel an der Seite zur Fulda hin, die anderen Gebäudeteile scheinen zumindest im Erdgeschoss erhalten geblieben zu sein.|Pläne zu einem Wiederaufbau und ... »Details - 28. Dezember 1811: Frankfurter Judenschaft erkauft sich die Zusage der bürgerlichen Rechte
Am 28. Dezember 1811 werden den Frankfurter Juden gegen eine Ablösungssumme von 440.000 Gulden die bürgerlichen Rechte zugesprochen. In das erste israelitische Bürgerbuch werden die Namen von 645 Juden eingetragen.(StH) ... »Details - 1812: Simon Moritz von Bethmann eröffnet das erste öffentlich zugängliche Museum Frankfurts
Im Jahr 1812 machte der Frankfurter Bankier, Politiker und Diplomat Simon Moritz von Bethmann (1768–1826) seine Antikensammlung in einem eigens dafür errichteten, klassizistischen Gebäude, dem später sogenannten Odeon, auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel in den seit 1806 neu angelegten Wallanlagen in Frankfurt am Main allgemein zugänglich. Es war somit das erste öffentliche ... »Details - 27. Januar 1812: Die „Rauch-, Kautabak und Cigarrenfabrik Georg Philipp Gail“ wird in Gießen gegründet
Am 27. Januar 1812 gründet Georg Philipp Gail (1785–1865) die erste Gießener Rauchtabakfabrik mit zunächst nur acht Mitarbeitern. Neben Pfeifentabak wird auch Schnupftabak hergestellt, ab 1828 kommt Kautabak hinzu. Die Stadt Gießen gehörte zum Großherzogtum Hessen, wo es damals kein Tabakmonopol gab und eine vergleichsweise niedrige Tabaksteuer erhoben wurde. Aufgrund der günstigen ... »Details - 7. April 1812: Einrichtung einer neuen Polizei in Hessen-Kassel
Mit dem Edikt über die „Etatsgenehmigung der zur errichtenden Gendarmerie“ wird im Kurfürstentum Hessen für die Zeit nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon das Polizeiwesen neu geordnet und umgesetzt. In jedem Landkreis wird eine Behörde mit einem Kreisbrigadier, zwei bis drei Offizieren und 14 bis 40 Gendarmen eingerichtet. Die Anzahl der Polizeibeamten richtet sich nach der Größe ... »Details - 7. Mai 1812: Hessische Truppen in britischer Gefangenschaft in Spanien
Von den 4.000 hessischen Soldaten, die am 24. August 1808 zum Einsatz nach Spanien gegen England geschickt wurden, geraten am 7. Mai 1812 an der südspanisch-portugiesischen Grenze bei Badajoz in britische Gefangenschaft. Die Truppen bestanden aus Soldaten des Großherzogtums Hessen („Groß- und Erbprinz“), des Herzogtums Nassau und der Truppen des Fürstprimas Karl von Dalberg (1744–1817). ... »Details - 9. Mai 1812: Der Kasseler Kunststudent Carl Heinrich Arnold trifft in Paris ein
Im April 1812 macht sich der an der Kunstakademie in Kassel ausgebildete Tapetenfabrikantensohn Karl Heinrich Arnold (1793–1874) zusammen mit dem Akademieprofessor Ludwig Hummel (1770–1840) und dessen Frau, der Malerin Marianne von Rohden (1785–1866) per Kutsche auf den Weg nach Paris. Ab Frankfurt am Main schloss er sich dann seinem Freund Justus Krauskopf (1787–1869) an, der zu Fuß ... »Details - 11. Mai 1812: Appell der „Landkriegskostenkommission“ für eine gerechte Verteilung der Kosten
Die „Großherzoglich Hessische Landkriegskostenkommission der Provinz Starkenburg“ fordert eine gleichmäßige Verteilung der „Einquartierungslast“ in Seligenstadt und Miltenberg, da die Kosten vor allem auf der Landbevölkerung liegen, die die Lebensmittel der Armee bereitstellen. Die Pferde werden dabei beschlagnahmt. Der Krieg hält nun fast zwanzig Jahre mit durchschreitenden Truppen ... »Details - 20. Mai 1812: Georg Moller legt Pläne für die Neue Vorstadt in Darmstadt vor
Der Aufstieg Darmstadts zur Residenz erfordert eine Stadterweiterung, um Wohnraum für zusätzliche Beamte und Räume für Gewerbe und Handel zu schaffen. Der seit März 1810 angestellte Hofbaumeister Georg Moller (1784–1852) präsentiert Großherzog Ludewig I. (1753–1830) deshalb am 20. Mai 1812 die Pläne für eine Neue Vorstadt, die sogenannte Mollerstadt. Westlich und südlich der ... »Details - 31. Juli 1812: Hinrichtung von „Hölzerlips“ in Heidelberg
Nach den mehreren hundert Delikten wird „Hölzerlips“, der Räuberhauptmann Georg Philipp Land (1770–1812) aus Rod am Berg, in Heidelberg durch Enthauptung hingerichtet.(StH) ... »Details - 9. September 1812: Mayer Amschel Rothschild verstirbt in Frankfurt
Der Hausbankier des Kasseler Kurfürsten, Mayer Amschel Rothschild (1743–1812), zu dieser Zeit einer der einflussreichsten Finanzmänner in Frankfurt am Main, verstirbt. Er war unter anderem der Initiator der Gründung des „Jüdischen Philanthropin“, einer Freischule für jüdische Kinder in ärmlichen Verhältnissen.|Bereits 1810 hatte er seine Söhne in einem Gesellschaftervertrag an ... »Details - 4. Oktober 1812: Sieg der „Großen Armee“ über Moskau in Hessen gefeiert
Die napoleonische „Große Armee“ hält einen siegreichen Einzug in Moskau, weswegen in allen hessischen Kirchen zur Zeit des Gottesdienstes gefeiert wird. Am 12. Oktober 1812 sollen die 5.250 Soldaten, insgesamt drei Regimenter, den Rückzug aus der brennenden Stadt antreten. Zu dem Regiment gehörten 2.000 Soldaten zu Dalberg (1744–1817). Im Juni marschierten sie, angeführt von Prinz Emil ... »Details - 9. November 1812: Das „Lyceum Carolinum“ in Frankfurt nimmt den Lehrbetrieb auf
Am 9. November 1812 nimmt das von Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg (1744–1817), seit 1810 Großherzog von Frankfurt, begründete und nach ihm benannte „Lyceum Carolinum“ in Frankfurt am Main mit sieben Professoren seinen Lehrbetrieb auf. Ein viersemestriges, vorbereitendes Studium am Lyzeum soll die Voraussetzung für den Zugang zu den anderen Fakultäten der großherzoglichen ... »Details - Dezember 1812: Veröffentlichung des ersten Teils der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm
Um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert waren in Deutschland erste Sammlungen von Kinder- und Volksmärchen erschienen. Angeregt von Clemens Brentano (1778–1842) und Achim von Arnim (1781–1831) begannen die nach dem Studium an der Universität Marburg nach Kassel zurückgekehrten Brüder Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) ab 1806, derartige zumeist mündlich ... »Details - März 1813: Rückkehr der Überlebenden der „Großen Armee“
Die napoleonische „Große Armee“ hält einen siegreichen Einzug in Moskau, weswegen in allen hessischen Kirchen zur Zeit des Gottesdienstes gefeiert wird. Am 12. Oktober 1812 sollen die 5.250 Soldaten, insgesamt drei Regimenter, den Rückzug aus der brennenden Stadt antreten. Zu dem Regiment gehörten 2.000 Soldaten zu Dalberg (1744–1817). Im Juni marschierten sie, angeführt von Prinz Emil ... »Details - April 1813: Erste Reise des großherzoglich-hessischen Kunstagenten Georg Wilhelm Issel nach Paris
Der aus Darmstadt stammende Georg Wilhelm Issel (1785-1870), der auch als natürlicher und illegitimer Sohn des späteren Großherzogs Ludewig I. von Hessen-Darmstadt (1753-1830) bezeichnet wird, reist im April 1813 nach Paris, um als Kammersekretär im Auftrag Ludewigs I. Ankäufe für dessen Kunstsammlung zu tätigen. In der Korrespondenz mit dem Kabinettssekretär Ernst Christian Schleiermacher ... »Details - 28. September 1813: Kosaken unter General Tschernyschow belagern Kassel
Nach der katastrophalen Niederlage Napoleons im Russlandfeldzug 1812 und dem Rückzug der französischen Truppen zeichnet sich auch das Ende des Königreichs Westphalen ab. Am 28. September 1813 erreichen die von Alexander Iwanowitsch Tschernyschow (1786–1857) angeführten Kosaken Kassel. Nach kurzer Gegenwehr verlässt König Jérôme (1784–1860) mit den französischen Truppen die Stadt. ... »Details - 28. Oktober 1813: Karl Theodor von Dalberg dankt im Großherzogtum Frankfurt ab
Mit der Abdankung von Karl Theodor von Dalberg (1744–1817) am 28. Oktober 1813 zugunsten von Eugène de Beauharnais (1781–1824), dem von Kaiser Napoleon Bonaparte (1769–1821) designierten Nachfolgers, begann die Auflösung des Großherzogtums Frankfurt am Main. Am 6. November kann 1813 Franz I. von Österreich (1768–1835) in der ehemaligen Reichsstadt einziehen. ... »Details - 30.-31. Oktober 1813: Schlacht am Lamboywald bei Hanau
Nach der „Völkerschlacht bei Leipzig“ zwischen dem 16. und dem 19. Oktober 1813 zog die Hauptarmee von Kaiser Napoleon Bonaparte (1769–1821) ab und traf am 30. Oktober 1813 am Lamboywald bei Hanau auf den Widerstand der Truppen des Königreichs Bayern, das durch den Vertrag von Ried am 8. Oktober 1813 der Allianz gegen Frankreich beigetreten war. General Karl Philipp von Wrede (1767–1838) ... »Details - 2. November 1813: Großherzog Ludewig I. von Hessen schließt sich der Allianz gegen Frankreich an
Nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 schließt sich auch Großherzog Ludewig I. (1753–1830) als letzter der süddeutschen Fürsten am 2. November 1813 durch die Konvention von Dörnigheim, die von Freiherr Carl Wilhelm Heinrich du Bos du Thil (1777–1859) ausgehandelt wurde, der Allianz gegen Napoleon Bonaparte (1769–1821) an. Seine Regimenter hatten zuvor in der Schlacht bei ... »Details - 21. November 1813: Kurfürst Wilhelm I. kehrt nach Kassel zurück
Nachdem am 28. September 1813 russische Truppen die von der französischen Besatzung geräumte Stadt Kassel besetzt hatten, hält am 21. November 1813 der aus seinem Prager Exil zurückgekehrte Kurfürst Wilhelm I. (1743–1821) einen triumphalen Einzug in der Residenzstadt. Unter der regen Anteilnahme der Bevölkerung wird die Kutsche des Fürsten am Stadttor von begeisterten Bürgern ausgespannt ... »Details - 30. Dezember 1813: Schließung der Medizinisch-chirurgischen Spezialschule in Frankfurt
Unter Verwendung der Dr. Senckenbergischen Stiftseinrichtungen wurde ab 1812 die Medizinisch-chirurgische Spezialschule in Frankfurt am Main errichtet. Die „Großherzoglich Frankfurtische Universtät“ umfasste nach französischer Hochschulform mehrere nach Orten gesonderte Spezialschulen: Lyzeen in Frankfurt, Aschaffenburg und Fulda, die Universität in Aschaffenburg (die bis dahin in Mainz ... »Details - 1814-1838: Schulbesuch jüdischer Kinder
Um 1800 fand in vielen deutschen Staaten eine Reform des Schulwesens statt. Beeinflusst von den Ideen der Aufklärung wurde der schulischen Bildung eine größere Bedeutung beigemessen und zunehmend staatlich geregelt. Das betraf auch die jüdischen Schulen, die bisher eigenständig von den Gemeinden organisiert wurden und deren Hauptaugenmerk auf der religiösen Erziehung lag. ... »Details
