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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 3. August 1914: Patriotische Feiern beim Ausrücken der Soldaten in den Krieg
Wie in anderen Städten so wird auch in Eschwege die Verabschiedung und das Ausrücken der Soldaten an die Front zur patriotischen Feier.(OV) ... »Details - 4. August 1914: Ausrücken der Marburger Jäger-Bataillone in den Krieg
Unter dem Kommando von Major Graf von Soden rückt das Kurhessische Jäger-Bataillon Nr. 11 aus Marburg („11er Jäger“) nur drei Tage nach der Mobilmachung ‚ins Feld‘, das heißt in ihren Kriegseinsatz. Das Reserve-Jäger-Bataillon 11 folgt ihnen am 12. August, das Reserve-Jäger-Bataillon 24 mit zahlreichen Freiwilligen aus der Universität und den Marburger Schulen am 11. Oktober.(OV) ... »Details - 4. August 1914: Das Kriegsermächtigungsgesetz von 1914 und der Arbeitsschutz
Am 4. August 1914 wird im Rahmen des Kriegsermächtigungsgesetzes das „Gesetz betreffend Ausnahmen von den Beschäftigungsbeschränkungen gewerblicher Arbeiter“0=Guttmann, Weibliche Heimarmee, S. 16. erlassen.0=Vgl. ebd. Das umgangssprachlich auch als „Notgesetz“ bezeichnete Abkommen schränkt in den folgenden Kriegsjahren Arbeiter und Arbeiterinnen in ihren Rechten, wie sie durch die ... »Details - 4. August 1914: Neues Heilmittel gegen Syphilis
Krankheiten sind unmittelbar in der Gesellschaft vorhanden, in Kriegsjahren nehmen Krankheiten und Seuchen teilweise verheerende Ausmaße an.0=Am Ende des Ersten Weltkrieges sollte die sogenannte Spanische Grippe weltweit mindestens 25 Millionen Todesopfer fordern, siehe Wikipedia: Spanische Grippe (eingesehen am 5.9.2018).. Eine unzulängliche Versorgung von Betroffenen und Verwundeten sowie ... »Details - 6. August 1914: Bericht über Hysterie und Gerüchte in den ersten Kriegstagen
Der Landrat in Montabaur berichtet dem Regierungspräsidenten in Wiesbaden über unsinnige Gerüchte, wilde Spekulationen und hysterische Aktionen der Bevölkerung in den ersten Kriegstagen. Die Erregung der Bevölkerung gebe größten Anlass zur Sorge. Vor allem Postämter würden unhaltbare Gerüchte kritiklos weitergeben, sodass nun in jedem Dorf von der Bevölkerung an zwei bis drei Stellen ... »Details - 7. August 1914: Verabschiedung eines Infanterie-Regiments in Frankfurt
Auf dem Hof der Frankfurter Gutleutkaserne tritt am Morgen das marschbereite Infanterie-Regiment Nr. 81 zu einem Gottesdienst an, der mit einer Abendmahlsfeier endet. Nach der Feier bezeichnet der Regimentsführer Prinz Friedrich Karl von Hessen (1868–1940) in einer Ansprache die „Einkreisungspolitik König Eduards VII.“ von England als letzte Ursache „für das furchtbare Völkerringen, ... »Details - 8. August 1914: Frankfurter Oberbürgermeister verabschiedet Feldartillerie-Regiment
Der Frankfurter Oberbürgermeister Georg Voigt (1866–1927; Oberbürgermeister von 1912 bis 1924) verabschiedet Oberst Wilhelmi mit der I. Abteilung des Feldartillerie-Regiments „Frankfurt“, des sogenannten 2. Nassauischen Feldartillerie-Regiments, bevor die Einheit an die Front verlegt wird.(OV) ... »Details - 8. August 1914: Kriegsbegeisterung und Auslobung von Geldpreisen für Soldaten
Die „Zeitung für das Dilltal“ (Dillenburg) meldet zum 8. August, in Nanzenbach seien dem Bürgermeister von Ungenannt 100 Mark überwiesen worden für den Nanzenbacher, „der sich zuerst hervorragend im Kriege auszeichnet oder an der Eroberung einer Fahne oder eines Geschützes sich beteiligt.“ Weitere 100 Mark seien von demselben Herrn zur Unterstützung von Familien im Felde stehender ... »Details - 8. August 1914: Aufruf an die Frauen durch den Vaterländischen Frauenverein
In den Kriegsjahren kristallisiert sich verstärkt eine Differenz unter der weiblichen Bevölkerung heraus. Es gab Frauen, die der Arbeiterschicht zuzuschreiben waren und vermehrt Tätigkeiten von Männern, die den Kriegsdienst angetreten hatten, übernehmen mussten (zum Beispiel Straßenbahnschaffnerinnen). Auf der anderen Seite waren die wohlhabenden Frauen des Bürgertums und des Adels, die ... »Details - 8. August 1914: Kriegsbedingte Befreiung vom Aufgebot bei Eheschließungen
Die „Kasseler Neuesten Nachrichten“ berichten – mit Bezug auf die bisherigen diesbezüglichen Regelungen aus dem Jahr 19120=Vgl. Preußische Gesetzsammlung 1912, S. 229. – über eine kriegsbedingte Neuregelung bei Eheschließungen im Falle „dringender Bedürfnisse“. Diese Befreiung des Aufgebotes wurde von dem preußischen Minister des Inneren Johann von Dallwitz (1855–1919) ... »Details
