Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 6. November 1933: Das Winterhilfswerk verteilt warmes Essen
    Das Winterhilfswerk verteilt (in Marburg beim Roten Kreuz in der Deutschhausstraße) gegen Zahlung von zehn Pfennigen warmes Essen an Bedürftige.(OV) ... »Details
  2. 12. November 1933: Wahlen zum Deutschen Reichstag und Volksabstimmung
    Im Deutschen Reich finden Wahlen zum Reichstag statt. Die Wahlen sind verbunden mit einer Volksabstimmung über den von der Reichsregierung unter Adolf Hitler (1889–1945) am 15. Oktober vollzogenen Austritt des Reiches aus dem Völkerbund. ... »Details
  3. 29. November 1933: Protestkundgebung von Studenten in Marburg gegen Hitler-Kritiker
    Auf dem Marburger Marktplatz veranstalten rund tausend Studenten (etwa ein Viertel der Immatrikulierten) eine Protestveranstaltung gegen den Rechtswissenschaftler Prof. Alfred Manigk (1873–1942). Manigk hatte sich in seiner Vorlesung kritisch zu Adolf Hitler geäußert.  ... »Details
  4. Dezember 1933: Offizielle Zahl der Arbeitslosen in Marburg gesunken
    In Marburg werden im Dezember nur noch 2176 Arbeitslose finanziell unterstützt, am 31. Januar 1933 (zur Machtübernahme Hitlers) waren es noch 5323. Der Rückgang ist vor allem auf Notstandmaßnahmen zurückzuführen sowie darauf, dass arbeitslose Jugendliche in den Freiwilligen Arbeitsdienst und die Landhilfe eingewiesen werden. Der städtische Zuschuss zu den „Wohlfahrtslasten“ macht mit ... »Details
  5. 4. Dezember 1933: Erster authentischer Bericht über ein Konzentrationslager veröffentlicht
    Dem früheren sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Gerhart Seger (1896–1967), der im März 1933 von den Nationalsozialisten in Schutzhaft genommen worden war, gelingt als einem von wenigen die Flucht aus dem Konzentrationslager Oranienburg, wohin man ihn am 14. Juni 1933 gebracht hatte. Im Exil in Prag schreibt er einen „ersten authentischen Bericht“ über ein Konzentrationslager, der ... »Details
  6. 15. Dezember 1933: Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes beseitigt Kommunalverfassung
    Im Dezember 1933 verabschiedet das Preußische Staatsministerium ein Gemeindeverfassungsgesetz, mit dem 15 Gemeindeverfassungsgesetze in Preußen abgeschafft werden. Die bisherigen demokratischen Prinzipien der Kommunalverwaltung werden mit dem Satz beseitigt, dass für aus Wahlen hervorgegangene und beschließende Vertretungskörperschaften „nach Überwindung des Parteienstaates und angesichts ... »Details
  7. 19. Dezember 1933: Eingliederung der evangelischen Jugendverbände in die Hitlerjugend
    Ludwig Müller (1883–1945), seit 27. September Nachfolger des im Juni zurückgetretenen Theologen Friedrich von Bodelschwingh (1877–1946) im Amt des Reichsbischof der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK), führende Kraft in der Bewegung der Deutschen Christen und Vertrauensmann Hitlers für Kirchenfragen, verfügt kraft eines mit Reichsjugendführer Baldur von Schirach (1907–1974) ... »Details