Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 15. September 1933: Kommissarischer Bürgermeister in Frankenberg kündigt Ende der Kommunalverfassung an
    Der von den Nationalsozialisten kommissarisch in sein Amt eingesetzte Bürgermeister in Frankenberg, Karl Ockershausen (der im Zuge der „Gleichschaltung“ den deutschnationalen, aber kritisch gegenüber der Nazipartei eingestellten vormaligen Bürgermeister Hugo Dertz ersetzt), hebt in der Stadtverordnetenversammlung die große Bedeutung hervor, die in der Einführung des Preußischen ... »Details
  2. 15. September 1933: Veröffentlichung einer Liste jüdischer Geschäfte in Wüstensachsen
    Das nationalsozialistische Kampfblatt „Fuldaer Nachrichten“ veröffentlicht unter der Überschrift „Daitsche Geschäfte“ in Wüstensachsen eine Liste der jüdischen Geschäfte in Wüstensachsen, um auch dem letzten deutschen Volksgenossen ... guten und unübervorteilten Einkauf beim reellen, deutschen Geschäftsmann zu gewährleisten. Die Liste enthält insgesamt 18 Namen.(OV) ... »Details
  3. 19. September 1933: Ernennung von Philipp Wilhelm Jung zum hessischen Ministerpräsidenten
    Der Reichsstatthalter in Hessen, Jakob Sprenger (1884–1945; NSDAP) ernennt an Stelle von Prof. Dr. Ferdinand Werner (1876–1961) den Nationalsozialisten und bisherigen Staatsrat Philipp Wilhelm Jung (1884–1965) zum Staatsminister und Vorsitzenden der hessischen Landesregierung.(OV) ... »Details
  4. 23. September 1933: Beginn der Arbeiten an der Reichsautobahn Frankfurt–Heidelberg
    Am südlichen Mainufer nahe Frankfurt am Main beginnt mit ersten Arbeiten an der Strecke Frankfurt–Heidelberg der Bau des Streckennetzes der Reichsautobahnen. Der Festakt, an dem Adolf Hitler (1889–1945) persönlich teilnimmt und in dessen Rahmen er nach einer kurzen Ansprache den ersten Spatenstich vollzieht, steht unter der Losung „Arbeit und Frieden“. Hitler ruft den Autobahnarbeitern ... »Details
  5. Oktober 1933: Korporationshäuser in Marburg werden zu Kameradschaftshäusern
    Die Häuser der Marburger Korporationen werden in sogenannte Kameradschaftshäuser umgewandelt, um die politische, wissenschaftliche und körperliche Erziehung der Studenten mit einem genauen Dienstplan regeln zu können.(OV) ... »Details
  6. 1. Oktober 1933: Erntedanktag und Winterhilfswerk
    Im ganzen Deutschen Reich wird der „deutsche Erntedanktag“ als nationaler Feiertag begangen. Das Fest soll in Zukunft in jedem Jahr Ende September / Anfang Oktober gefeiert werden. Adolf Hitler (1889–1945) bezeichnet auf der Hauptveranstaltung auf dem Bückeberg bei Hameln den Bauern als „Repräsentant der deutschen Lebenskraft und damit auch der deutschen Zukunft“. ... »Details
  7. 1. Oktober 1933: Einführung eines Staatlichen Arbeitsdienstes
    Der bisherige Freiwillige Arbeitsdienst wird in einen staatlichen Arbeitsdienst umgewandelt, dem ab 1. Januar 1934 alle unterliegen werden, die in dem entsprechenden Jahr 19 Jahre alt werden.(OV) ... »Details
  8. 4. Oktober 1933: Suspendierung des letzten jüdischen Rechtsanwalts in Marburg
    Nach einer Mitteilung der „Oberhessischen Zeitung“ ist mit Dr. Ludwig Bachrach (1884–1942) der letzte jüdische Rechtsanwalt in Marburg durch Suspendierung aus dem Amt entfernt worden. Er betrieb seine Kanzlei in der Bahnhofstraße 13.(OV) ... »Details
  9. 29. Oktober 1933: Hitler spricht zur „Reichstagswahl“ in Frankfurt
    Im Rahmen einer Wahlkampf-Reise zur Reichstagswahl am 12. November 1933 spricht Adolf Hitler (1889–1945) am 29. Oktober um 18 Uhr in Frankfurt am Main. In seiner Rede betont er: ... »Details
  10. November 1933: Kontroverse zwischen den Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche
    Zwischen den NS-nahen „Deutschen Christen“ und der entstehenden „Bekennenden Kirche“ kommt es zu einer heftigen Kontroverse. Die Vorstände der evangelischen Kirchengemeinden in Marburg betonen in einer öffentlichen Erklärung die unbedingte Geltung der unverkürzten Offenbarung Gottes im Alten und im Neuen Testament.(OV) ... »Details