Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jewish Welfare Services 1932/33

Hersfeld, Israelitische Gemeinde

Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Vorsteheramt Fulda

Einwohner: 12000 (11269). Juden: 360 [= 3.00 %]. Zensiten: 52.

Adresse: s. 1. Vorsitzender. Postscheck: 24762 M. Blumenfeld. Bank Jakob Hahn – 1. Vorsitzender Max Blumenfeld, Kaiserstraße. Fernsprecher 259. 2. Vorsitzender Josef Bachrach, Bahnhofstraße. Fernsprecher 719. 3. Vorsitzender Jakob Levi, August-Gottlieb-Straße. Fernsprecher 297 – Lehrer und Kantor Emanuel – Steuer: 15 % Reichseinkommenssteuer. Gemeindeetat 1930: 11740. Wohlfahrtsetat 1930: 2850. Unterrichtsetat 1930: 6763.

Synagoge Kaiserstraße, Ecke Vogelsang 3 – Friedhof – Mikwah – Schechitah

Welfare Services
  • 1. Chewroh Ahawas Emeß. Gegründet 1883. Adresse: Vorsitzender Elias Stern. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger.
  • 2. Chewras Aurach Chajim. Gegründet 1894. Adresse: Vorsitzender M. S. Nußbaum. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 20.
  • 3. Chewras Gemillus Chassodim. Gegründet 1877. Adresse: Vorsitzender M.Blumenfeld. Zweck und Arbeitsgebiete: Unterstützung Hilfsbedürftiger. Mitglieder 19.
  • 4. Israelitischer Frauenverein. Adresse: Vorsitzende Julie Oppenheim.
Education
  • Israelitische Elementarschule. Lehrer Emanuel. 27 Kinder
  • Religionsunterricht 14 Kinder
Printout

Führer durch die jüdische Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspflege in Deutschland 1932-33. Herausgegeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, S. 183.

Recommended Citation
„„Hersfeld, Israelitische Gemeinde“, in: Jüdische Wohlfahrtspflege 1932/33 <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/jgv/id/53> (aufgerufen am 23.10.2019).
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde