Hesse in the 19th and 20th Centuries

Der Fürstprimas des Rheinbundes Karl von Dalberg übernimmt die Herrschaft in Frankfurt, 10. September 1806
Nachdem die „Rheinbundakte“ am 12. Juli 1806 in Paris unterschrieben worden war, übernimmt Fürstprimas Carl Theodor von Dalberg (1744–1817) am 10. September 1806 mit einer feierlichen Zeremonie im Kaisersaal des Römers die Herrschaft in Frankfurt am Main. Er residiert im 1732 bis 1741 erbauten Palais Thurn und Taxis.
Neben der ehemaligen Freien Reichsstadt Frankfurt umfasst das neu geschaffene Staatsgebiet das bisherige Fürstentum Aschaffenburg, zu dem nun zwischen Gemünden und Aschaffenburg der gesamte Spessart gehört, das Fürstbistum Regensburg und die Grafschaft Wetzlar, die durch die Auflösung des Reichkammergerichts in ihrer Bedeutung stark herabgesunken ist.
Mit der Errichtung des Errichtung des Großherzogtums Frankfurt im Februar 1810 verlor der Fürstprimas die Herrschaft über Regensburg, erhielt dafür aber dafür Teile des Bistums Fulda und der Grafschaft Hanau.
(UH)
- Records
- Konrad M. Färber (Hrsg.), Carl von Dalberg. Erzbischof und Staatsmann (1744–1817), Regensburg 1994
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 199 f.
- Additional Information
- ISG FFM Bestand S7Z Nr. 1999-272, Übergabe der Stadt Frankfurt an den Fürstprimas
- Wikipedia: Karl Theodor von Dalberg (eingesehen am 10.9.2025)
- Wikipedia: Rheinbundakte (eingesehen am 10.9.2025)
- Wikipedia: Staat des Fürstprimas (eingesehen am 10.9.2025)
- Recommended Citation
- „Der Fürstprimas des Rheinbundes Karl von Dalberg übernimmt die Herrschaft in Frankfurt, 10. September 1806“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edbx/id/6046> (Stand: 26.11.2025)
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