Hesse in the 19th and 20th Centuries

Das Künstlertheater für Rhein und Main eröffnet seinen Spielbetrieb im Volksbildungsheim in Frankfurt, 15. Oktober 1920
Mit einer Aufführung des Dramas „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller (1759–1805) eröffnet das vom Rhein-Mainischen Verband für Volksbildung zuerst 1905 (als „Rhein-Mainisches Verbandstheater“) begründete „Künstlertheater für Rhein und Main“ seinen Spielbetrieb im seit 1919 bestehenden Volksbildungsheim (vormals: Gesellschaftshaus des Kaufmännischen Vereins) in Frankfurt am Main. Das Künstlertheater für Rhein und Main arbeitet auf der Grundlage einer sozialistischen Konzeption (vergleichbar mit der seit 1914 über ein eigenes Haus verfügenden Freien Volksbühne Berlin) und stellt neben der „Rheinischen Landesbühne“, der „Hessischen Landesbühne“ und der „Künstlerischen Volksbühne für Pfalz und Saargebiet“ eines von vier bedeutenden Wandertheater in Deutschland dar, die vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegründet wurden.
(KU)
- Records
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 337
- Chronik deutscher Zeitgeschichte 1, S. 117
- Additional Information
- Hans-Otto Schembs, Vom Saalbau zu den Bürgerhäusern. Die Geschichte der Saalbau-Aktiengesellschaft und der Saalbau GmbH in Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 1989
- Peter Stoltzenberg, Ernst Leopold Stahl und der „Verband zur Förderung deutscher Theaterkultur“, Köln, Univ. Diss., 1960, S. 120 f.
- Recommended Citation
- „Das Künstlertheater für Rhein und Main eröffnet seinen Spielbetrieb im Volksbildungsheim in Frankfurt, 15. Oktober 1920“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edbx/id/532> (Stand: 15.10.2025)
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