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Neubau der Alten Brücke in Frankfurt eingeweiht, 15. August 1926

Der Neubau der schon vor dem Weltkrieg abgebrochenen »Alten Brücke« in Frankfurt am Main ist fertig gestellt und wird von Oberbürgermeister Ludwig Landmann (1868–1945) eingeweiht. Bereits am 23. Mai 1912 war der Grundstein für den Neubau gelegt worden, am 3. Juli 1914 begannen die Abrissarbeiten der Alten Brücke und 1915 hatten auf der Sachsenhäuser Seite die Bauarbeiten begonnen, die aber aufgrund des Ersten Weltkrieges ins Stocken gerieten. Nachdem eine im Frühjahr 1914 errichtete Notbrücke am 22. Januar 1924 durch starken Eisgang weggerissen wurde, gründete die Stadt einen Brückenbauverein unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866–1927). Im Juni 1924 wurden die Baumaßnahmen wieder aufgenommen. Aufgrund von veränderten Planungen und einer Unterbrechung des Baues durch massiven Eisgang im Dezember 1925 fanden die Bauarbeiten mit der Einweihung am 15. August 1926 ihren Abschluss.

Dem »Neuen Alte« Brückenbauwerk war jedoch keine lange Existenz beschieden: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, am 26. März 1945, sprengte die Wehrmacht die beiden schiffbaren Brückenbögen in der Flussmitte, um das Vorrücken der Alliierten zu behindern.
(OV)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Neubau der Alten Brücke in Frankfurt eingeweiht, 15. August 1926“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/621> (Stand: 15.8.2019)
Ereignisse im Juli 1926 | August 1926 | September 1926
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