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Zeitgeschichte in Hessen - Daten · Fakten · Hintergründe

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200 Treffer für Ihre Suche nach 'Sachbegriff = NSDAP' in 5104 Dokumenten

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  1. Gründung einer NSDAP-Ortsgruppe in Limburg, 6. Oktober 1928
    In Limburg an der Lahn wird durch den Gauleiter Hessen-Nassau-Süd und späteren Reichsstatthalter des Volksstaates Hessen Jakob Sprenger (1884–1945) aus 14 Mitgliedern eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Franz Albert wird zum Ortsgruppenleiter bestimmt.1=Nach Jakob Höhler, Geschichte der Stadt Limburg an der Lahn, (1935), S. 159 Vgl. den ersten Aufmarsch der SA In Limburg am 21. Oktober ... »Details
  2. Erster Aufmarsch der SA in Limburg, 21. Oktober 1928
    Nur zwei Wochen nach der Gründung einer Ortsgruppe der NSDAP am 6. Oktober 1928 findet in Limburg an der Lahn der erste Aufmarsch der SA statt. Nach einem großen Demonstrationszug spricht der NSDAP-Gauleiter Jakob Sprenger (1884–1945) auf einer Propagandaveranstaltung auf dem Neumarkt. Trotz der Propagandaanstrengungen der NSDAP-Anhänger hat die Partei am Ende des Jahres 1928 in Stadt und ... »Details
  3. Zusatzwahlen im bisherigen Freistaat Waldeck, 9. Juni 1929
    Nach der Vereinigung des früheren Freistaats Waldeck mit Preußen am 1. April 1929 finden Zusatzwahlen in Waldeck statt. An den Wahlen beteiligen sich nur 8.515 Wahlberechtigte (25 % Wahlbeteiligung). Von den abgegebenen gültigen Stimmen entfallen auf:SPD 1.937 Stimmen (22,7 %)DNVP 635 Stimmen (7,5 %)DVP 188 Stimmen (2,2 %)DDP 163 Stimmen (1,9 %)Reichspartei des Deutschen Mittelstandes ... »Details
  4. Erste Sommersonnwendfeier in Frankenberg (Eder), 21. Juni 1929
    In Frankenberg (Eder) wird zum ersten Mal „auf dem Winterstrauch“ eine Sommersonnwendfeier durchgeführt. Im Anschluss an ein Sommerfest der Schulgruppe des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland an der Edertalschule, das auf dem Burgberg gefeiert wird, findet abends unter reichlicher Beteiligung der Frankenberger Bevölkerung ein gemeinsamer Marsch zum Winterstrauch statt, um dort die ... »Details
  5. Verbot der Mitgliedschaft in NSDAP- oder KPD-Organisationen für preußische Beamte, 3. Juli 1929
    Die preußische Regierung erlässt für alle Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst das Verbot, an nationalsozialistischen oder kommunistischen Organisationen teilzunehmen.(OV) ... »Details
  6. Kasseler Polizeipräsident fordert Vorgehen gegen NSDAP, 5. Oktober 1929
    Der Kasseler Polizeipräsident Dr. Adolf Hohenstein (1881–1937) berichtet, die NSDAP habe vor allem auf dem flachen Land um Kassel einen nicht zu unterschätzenden Aufschwung genommen. Er fordert, das staatsgefährdende Treiben der NSDAP zu beenden, weil die demagogische Propaganda der Nazis die Republik und ihre Vertreter systematisch angreife. ... »Details
  7. Kommunalwahlergebnisse in Darmstadt, 17. November 1929
    Bei den Kommunalwahlen erreicht die NSDAP in Darmstadt 10,5 % der Stimmen, die DVP 19,7 %, die DDP 6,9 % und die DNVP 6 %. Die SPD kann gegenüber der Reichstagswahl von 1928 ihren Stimmenanteil von 32,5 % halten, während der Anteil der KPD auf 3,1 % zurückgeht. Bemerkenswert ist das Abschneiden der „Positiven Arbeitsgemeinschaft (Datterich-Partei)“, die 5,9 % erreicht und damit einen ... »Details
  8. Parteitag der DNVP in Kassel, 22. November 1929
    Der Medienunternehmer und spätere Minister für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Alfred Hugenberg (1865–1951), eröffnet in Kassel den 9. Reichsparteitag der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP). In seiner Begrüßungsrede lehnt Hugenberg, der seit Oktober 1928 Vorsitzender der nationalkonservativen DNVP ist, jede Beteiligung seiner Partei „an einem bürgerlichen Ordnungsblock, ... »Details
  9. Volksentscheid „gegen die Versklavung des Deutschen Volkes“, 22. Dezember 1929
    Der von Alfred Hugenberg (1865–1951) auf den Weg gebrachte, und durch das auf seine Initiative hin gegründete Rechts-Bündnis „Reichsausschuss für das deutsche Volksbegehren gegen den Young-Plan und die Kriegsschuldlüge“ unterstützte „Volksentscheid über den Entwurf eines Gesetzes gegen die Versklavung des Deutschen Volkes“, welcher sich gegen Höhe und Bedingungen der ... »Details
  10. Verbot von Umzügen und Versammlungen unter freiem Himmel, 16. Januar 1930
    Der preußische Innenminister Albert Grzesinski (1879–1947) verfügt per Runderlass vorbeugend und mit Bezug auf Art. 123 der Weimarer Reichsverfassung („Versammlungen unter freiem Himmel können durch Reichsgesetz anmeldepflichtig gemacht und bei unmittelbarer Gefahr für die öffentliche Sicherheit verboten werden“) ein allgemeines Verbot öffentlicher politischer Demonstrationen, Umzüge ... »Details
  11. Auseinandersetzungen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten in Offenbach, 12. Februar 1930
    Bei Zusammenstößen zwischen nationalsozialistischen und kommunistischen Demonstranten in Offenbach am Main gibt es zahlreiche Verletzte. ... »Details
  12. Annahme von Verfassungsänderungen durch den Hessischen Landtag, 28. März 1930
    Der Hessische Landtag nimmt einen Antrag der Regierung zu Änderungen der Verfassung an. Danach wird die Legislaturperiode von drei auf vier Jahre verlängert. Grund dafür ist unter anderem die Kostenersparnis durch zusammengelegte Reichs- und Landtagswahlen. ... »Details
  13. Verhängung eines Uniformverbots in Preußen, 11. Juni 1930
    Der preußische Innenminister Heinrich Waentig (1870–1943) verhängt ein Uniformverbot. Im April ist in Hessen, und im Juni in Bayern bereits ein ähnliches Gesetz erlassen worden.  ... »Details
  14. NSDAP provoziert die sogenannte Blutnacht von Kassel, 18. Juni 1930
    Nachdem der Preußische Innenminister Heinrich Waentig (1870–1943; SPD) am 11. Juni 1930 ein vor allem gegen die NSDAP und ihre Untergliederungen gerichtetes Uniformverbot erlassen hat, reagieren die Vertreter von NSDAP und SA in Kassel mit einer noch nie dagewesenen Versammlungsoffensive. Um die Polizeikräfte in der Stadt zu zersplittern, finden vier ihrer Veranstaltungen zeitgleich in vier ... »Details
  15. Heftige Debatten um die „Blutnacht von Kassel“, 23. Juni 1930
    Die NSDAP in Kassel wirft der Polizei nach der sogenannten Blutnacht vom 18. Juni (siehe NSDAP provoziert die sogenannte Blutnacht von Kassel), die zahlreiche Verletzte gefordert hatte, vor, sie nicht ausreichend gegen die Anhänger des Reichsbanners und der KPD geschützt zu haben. Die Kasseler Vorfälle werden aufgrund eines Antrags der DNVP im Preußischen Landtag behandelt. Auf Betreiben der ... »Details
  16. Krawalle nach einer NSDAP-Kundgebung in Kassel, 2. Juli 1930
    Vor der Stadthalle in Kassel kommt es bei einer vom Polizeipräsidenten verbotenen Kundgebung mit dem Nationalsozialisten Dr. Wilhelm Frick (1877–1946) aus Thüringen zu heftigen Krawallen mit Kommunisten. Nachdem die Polizei mit Gummiknüppeln die Versammlung aufgelöst hat, ziehen die NSDAP-Anhänger zum Haus von Dr. Roland Freisler (1893–1945), der seine Parteigenossen von seinem Balkon aus ... »Details
  17. Das NS-Kampfblatt „Der Sturm“ fordert die Absetzung des Kasseler Polizeipräsidenten, 12. Juli 1930
    „Der Sturm“, das „Nationalsozialistische Kampfblatt für Kurhessen und Waldeck“, fordert die Absetzung des Polizeipräsidenten von Kassel. Anlass der Forderung sind die gewaltsamen Zusammenstöße zwischen NSDAP-Anhängern und der Polizei bei einer Kundgebung mit dem Fraktionsvorsitzenden der NSDAP im Deutschen Reichstag, Dr. Wilhelm Frick (1877–1946), in der Kasseler Stadthalle am 2. ... »Details
  18. Kasseler NS-Zeitung agitiert gegen die Polizei, 17. Juli 1930
    Nach Zusammenstößen von Anhängern der Kasseler NSDAP mit der Polizei sowohl am 2. Juli als auch erneut wenige Tage später, schreibt das Kampfblatt des NSDAP-Gaus Kurhessen „Der Sturm“: Nun erst recht lautet unsere Parole. Das Hakenkreuz in seinem Lauf hält auch nicht Kassels Kripo auf. Anmerkung: Die hier von der NS-Zeitung „Der Sturm“ für die Propaganda auf Hakenkreuz und die ... »Details
  19. Höhepunkt des Reichstagswahlkampfes in Hessen, 3. August 1930
    In der Frankfurter Festhalle findet die erste Wahlkampfkundgebung mit Adolf Hitler (1889–1945) statt. Zwar ist die Veranstaltung überdurchschnittlich gut besucht, doch sind die meisten Anwesenden aus dem hessischen Hinterland und der Pfalz in Lastwägen und Sonderzügen herbei gefahren worden – so berichtet zumindest die Frankfurter Zeitung.  ... »Details
  20. Saalschlacht zwischen NSDAP und Linken in Harleshausen, 7. August 1930
    In dem „roten“ Harleshausen bei Kassel kommt es zu einer Saal- und Straßenschlacht zwischen Parteigängern der NSDAP und Anhängern der Linken, sodass die Kasseler Bereitschaftspolizei gerufen wird. Ihre Untersuchung ergibt, daß die Nationalsozialisten ausnahmslos mit schweren Schlagwaffen, Dolchen, Fahrradketten und anderen Geräten ausgerückt waren.0=Zitat Frankfurter Zeitung, zitiert ... »Details
  21. Verbot der uniformierten Aufmärsche in Hessen, 15. August 1930
    Der hessische Innenminister Wilhelm Leuschner (1890–1944; SPD) verbietet alle uniformierten Aufmärsche von NS- und KP-Organisationen. Ein Uniformverbot hatte in Preußen bereits seit dem 11. Juni existiert. Am 19. Juni 1930 hatte sich Leuschner noch gegen eine Umsetzung in Hessen ausgesprochen, denn dies würde „den Nationalsozialisten eine Bedeutung beimessen, die ihnen gegenwärtig in ... »Details
  22. NSDAP lädt in Frankenberg erstmals mit Hakenkreuz zur Wahlveranstaltung, 13. September 1930
    Zum ersten Mal wirbt die NSDAP in der zum Regierungsbezirk Kassel zählenden Kreisstadt Frankenberg öffentlich mit dem Hakenkreuz. In der Frankenberger Zeitung lädt sie zu einer Wahlveranstaltung am 13. September im Hessischen Hof in Frankenberg ein. Befördert durch die sich seit 1929 stetig verschärfenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme im Volksstaat Hessen, die besonders auch den ... »Details
  23. Wahlen zum Deutschen Reichstag, 14. September 1930
    Die Nationalsozialisten erreichen bei den Reichstagswahlen in den hessischen Kreisen durchschnittlich 20,4 %. In mittelhessischen Landkreisen liegen die Ergebnisse um 40 %. Stärkste Partei wird die NSDAP in den Kreisen Ziegenhain, Frankenberg, Marburg-Land, Korbach, Marburg-Stadt, Biedenkopf, Bad Wildungen, Kirchhain und Arolsen. In traditionell protestantischen Gebieten sind die Stimmengewinne ... »Details
  24. Marburger NS-Studenten zetteln Saalschlacht in Frankenberg an, 26. Oktober 1930
    30 Studenten der Marburger Philipps-Universität präsentieren sich auf einer Versammlung in Frankenberg in SA-Uniform und mit Armbinde als Saalschutz und zetteln im Anschluss an die Veranstaltung eine Schlägerei mit politischen Gegnern an. Die NS-Parteizeitung „Der Sturm“ behauptet in ihrer Ausgabe vom 1. November unter der Überschrift „Saalschlacht in Frankenberg“, der gewaltsamen ... »Details
  25. Tumulte bei NSDAP-Veranstaltung in Frankenberg, 28. Oktober 1930
    Bei einer öffentlichen Veranstaltung der NSDAP im „Hessischen Hof“ (Röddener Straße 2) in Frankenberg kommt es zu Tumulten. Als ein Redner einer anderen Partei länger sprechen will, als ihm eingeräumt wurde, wird er mit Gewalt von der Bühne geholt. Es kommt bei diesem Anlass zu Auseinandersetzungen, bei denen Stühle und Biergläser geworfen werden. Die anwesenden Polizeibeamten lösen ... »Details
  26. Geringe Geldstrafe für Roland Freisler in Kassel, 24. November 1930
    Wegen seines Auftretens in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung bei der Debatte am 23. März um die sogenannte Kasseler Blutnacht, einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Anhängern der NSDAP und der Polizei bzw. der Linken aus Reichsbanner und KPD am 18. Juni, wird der Fraktionsführer der NSDAP, Dr. Roland Freisler (1893–1945), der spätere Präsident des Volksgerichtshofs, wegen ... »Details
  27. NSDAP-Blatt in Kassel wird Tageszeitung, 1. Dezember 1930
    Der NSDAP-Gau Hessen-Nassau-Nord wandelt das bisher wöchentlich erscheinende Kampfblatt „Der Sturm“ in die Tageszeitung „Hessische Volkswacht“ um. Die Zeitung entfacht im Sommer 1931 eine „ausschweifende politische Hetze“ (Frenz) und wird wegen Beleidigung des Reichskanzlers Heinrich Brüning und des Regierungspräsidenten Ferdinand Friedensburg mehrfach verboten.(OV) ... »Details
  28. Gewalttaten der Motorisierten Schutz-Abteilung der NSDAP im Raum Darmstadt, 1931/32
    In den politischen Auseinandersetzungen mit anderen politischen Parteien und Gruppierungen spielt die SA als Schlägertruppe der NSDAP im Raum Darmstadt eine führende Rolle.  ... »Details
  29. Warnung des Zentrumsvorsitzenden Ludwig Kaas vor der NSDAP, 4. Januar 1931
    Bei einer Aussprachetagung der Mitglieder der Zentrumspartei in Kassel äußert sich der Vorsitzende der Partei, Prälat Ludwig Kaas (1881–1952), zur Gefahr durch die NSDAP: Wenn uns nicht die Verantwortung hielte, würden wir aus pädagogischen Gründen den Nationalsozialisten Platz machen, damit das deutsche Volk ihre blutige Intoleranz erkenne. Aber das Experiment scheint uns gewagt, denn ich ... »Details
  30. Verlegung der NSDAP-Gauleitung von Offenbach nach Darmstadt, 9. Januar 1931
    Die NSDAP-Gauleitung des Gaues Hessen-Darmstadt wird von Offenbach am Main nach Darmstadt verlegt. Der bisherige Gauleiter des Gaus Hessen-Darmstadt Friedrich Ringshausen (1880–1941) wird von seiner Tätigkeit beurlaubt. Am vorangegangenen 6. Januar hatten 43 seiner Parteigenossen eine Petition an Adolf Hitler gesandt und darin die Entlassung von Ringshausen als Gauleiter gefordert, weil sie ihn ... »Details
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