Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Hans-Joachim Schulze
(1936–2024)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

1194342426

Schulze, Hans-Joachim [ID = 7862]

* 6.10.1936 Danzig heute Gdańsk (Polen), † 10.4.2024 Leipzig
Diplom-Kaufmann, Politiker, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Schulbesuch in Putzig (heute Puck/Polen) und Danzig, nach der Vertreibung 1945 in Cuxhaven und Petershagen/Weser, dort Schüler des evangelischen Internats „Matthias-Claudius-Heim“, Abitur
  • Studium des Maschinenbaus in Aachen und der Betriebswirtschaftslehre inWürzburg, Diplom-Prüfung für Kaufleute an der Universität Würzburg
  • anschlie­ßend Industrietätigkeit in größeren Unternehmen der Gießerei-Industrie und des Maschinenbaus, zuletzt Prokurist und kaufmännischer Leiter einer Gießerei in Battenberg (Eder)
  • 1970 Gründer und Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Battenberg (Eder)
  • 1971 Vorstandsmitglied des CDU-Kreisverbandes Frankenberg
  • ab 1971 Vorstandsmitglied der Sektion des Wirtschaftsrates der CDU e.V.
  • ab 1972 Erster Stadtrat der Stadt Battenberg
  • 1972-1974 Ehrenamtlicher Kreisbeige­ordneter des Landkreises Frankenberg
  • 6.1974-10.1982 hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Landkreises Waldeck-Frankenberg
  • ab 1979 Mitglied des Bezirksvorstandes der CDU Nordhessen
  • 1.12.1982-4.8.1983 (als Nachfolger von Alfred Dregger über die CDU-Landesliste, Platz 44), 15.1.1985-17.2.1987 (als Nachfolger von Gerhard Keil über die CDU-Landesliste, Platz 42) und 28.4.1987-4.4.1991 (als Nachfolger von Heinrich Lauterbach) Mitglied des Hessischen Landtags
  • ab 1986 Vorsitzender der Sektion Waldeck-Frankenberg der Ge­sellschaft für Wehrkunde e.V.
  • ab 1991 Leiter der Landesvertretung Thüringen des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen und des Arbeiter-Ersatzkassen-Verbandes
  • Gründungsmitglied des Thüringer Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MdK)

Funktion:

  • Hessen, 10. Landtag, Mitglied (CDU), 1982-1983
  • Hessen, 11. Landtag, Mitglied (CDU), 1985-1987
  • Hessen, 12. Landtag, Mitglied (CDU), 1987-1991

Lebensorte:

  • Putzig; Danzig; Cuxhaven
Nachweise

Quellen:

  • Mitteilung des Hessischen Landtages vom 16.5.2024

Literatur:

Zitierweise
„Schulze, Hans-Joachim“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1194342426> (Stand: 6.10.2025)