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Hessische Biografie

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Portrait

Emanuel August Merck
(1855–1923)

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Merck, Emanuel August [ID = 5957]

* 30.6.1855 Darmstadt, † 26.2.1923 Darmstadt, evangelisch
Dr. phil.; Dr. med. h.c.; Dr.-Ing. eh. – Apotheker, Chemiker, Unternehmer, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Merck, Emanuel* Ernst August (Menes)
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Gymnasien in Darmstadt und Gotha
  • 1873 Apothekerausbildung in Bad Nauheim, Genf, Würzburg und Darmstadt
  • 1879-1881 Studium der Pharmazie an den Universitäten Straßburg und Würzburg
  • Mitglied in der Studentenverbindung „Landsmannschaft Teutonia Würzburg“
  • 1881 Staatsprüfung in Würzburg
  • Studium der Chemie an der Universität Freiburg im Breisgau
  • 1883 Promotion zum Doktor der Philosophie in Freiburg im Breisgau
  • 1883 Übernahme der Merck'schen „Engel-Apotheke“ in Darmstadt
  • Teilhaber der „Chemischen Fabrik E. Merck“ in Darmstadt, Leiter der Präparatenkontrolle
  • 25.11.1900 Ernennung zum Medizinalrat
  • 26.8.1908 Verleihung des Ehrenkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 1913-1918 im 35.-36. Landtag als ernanntes Mitglied auf Lebenszeit Abgeordneter der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtum Hessen in Darmstadt, 13.11.1913 Ernennung, 1.12.1913 Eid
  • 1913 Seniorchef der Firma Merck
  • 1913 Gründer der „Mercksche Familien-Zeitschrift“
  • 25.11.1915 Ernennung zum Geheimen Medizinalrat
  • 24.8.1918 Verleihung des Komturkreuzes II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 1918 Verleihung des Doktor der Medizin h.c. durch die Universität Gießen
  • Verleihung des Doktor der Ingenieurwissenschaften e.h. durch die Technische Hochschule Darmstadt
  • Mitbegründer und Vorsitzender des „Vereins deutscher Chemiker“
  • Mitglied des Reichsgesundheitsamts

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 35. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1913-1914
  • Hessen, Großherzogtum, 36. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1914-1918

Lebensorte:

  • Darmstadt; Gotha; Bad Nauheim; Genf; Würzburg; Straßburg; Freiburg im Breisgau
Familie

Vater:

Merck, Georg* Franz, 1825–1873, Dr.

Mutter:

Schenck, Antoinette Wilhelmine Caroline (gen. Anna), * 11.2.1830, † 1.11.1908, Heirat Darmstadt 1852, Tochter des August Schenck, Geheimer Rat, Präsident der Ober-Forst- und Domänen-Direktion, und der Jeannette Pfaltz

Partner:

  • Rieger, Elisabeth, (⚭ Darmstadt 20.8.1885) * Darmstadt 16.2.1864, † 5.9.1939, Tochter des D. Doktor der Philosophie Maximilian Rieger, 1828–1909, Präsident der Landessynode, und der Elisabeth Louise Schaedel, 1841–1909, aus Frankfurt am Main

Verwandte:

  • Merck, Maria Luise Elisabeth* <Schwester>, 1862-1946, verheiratet mit Ludwig Strecker, Musikverleger, Abgeordneter
  • Merck, Elisabeth (Lisbet*), geb. Merck <Tochter>, 1886–1964, verheiratet I. mit Werner Pfarr, verheiratet II. mit Wilhelm Merck, Unternehmer
  • Merck, Georg Maximilian <Sohn>, 1887–1945, Inhaber der „Engel-Apotheke“
  • Merck, Fritz* Johann Heinrich Ludwig <Sohn>, * 1889, Doktor der Philosophie, Chemiker, Teilhaber 1922 und 1953-1958 stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der E. Merck AG
  • Schaedel, Annewies, geb. Merck <Tochter>, 1892–1974, verheiratet I. 1917 mit Fritz Kolb, verheiratet II. 1925 mit Karl Schaedel, Oberst, Regierungsrat, Unternehmer
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 583, S. 629. – Original StadtA Darmstadt

Zitierweise
„Merck, Emanuel August“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116891289> (Stand: 30.6.2025)