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Hessische Biografie

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Portrait

Arno Richard Hennig
(1897–1963)

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Hennig, Arno Richard [ID = 6288]

* 24.1.1897 Wolkau heute Ketzerbachtal (Sachsen), † 26.7.1963 Schlangenbad
Dr. med. h.c. – Lehrer, politischer Sekretär, Abgeordneter, Minister, Parlamentarier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Volksschule und des Progymnasiums in Hainichen, Privatabitur
  • Besuch des Lehrerseminars in Frankenberg/Sachsen
  • Studium der Pädagogik, Kunstwissenschaft und Naturwissenschaft an der Universität Würzburg
  • 1916-1928 Lehrer an Volks- und Berufsschulen
  • 1920 Eintritt in die SPD, hält seit 1923 Erwachsenenschulung in der Partei, Gewerkschaften und in Volkshochschulen
  • 1928 hauptamtlicher politischer Sekretär und Sekretär der Arbeiterbildung der SPD Sachsen
  • 1933 arbeitslos, mehrfach verhaftet
  • 1934-1945 Verlags-Vertreter für Lehrtafeln
  • 1945 am Wiederaufbau der SPD in Sachsen beteiligt
  • 1945 Stadtschulrat und Kulturdezernent in Freital (Sachsen) bis 1946 auch Oberbürgermeister in Freital
  • November 1945 im engeren Landesvorstand der sächsischen SPD
  • 1946 Flucht nach Westdeutschland
  • 10.1946 Kulturreferent der SPD in Hannover
  • 1949-1953 Mitglied des Bundestags (Vertreter des Wahlkreises 34 bzw. 56 (Göttingen-Münden)), stellvertretender Vorsitzender des Kulturpolitischen Ausschusses und ordentliches Mitglied des Ausschusses für Fragen des Gesundheitswesens
  • 1949 Mitglied der 1. und 1959 der 3. Bundesversammlung
  • 2.12.1953-29.1.1959 Hessischer Minister für Erziehung und Volksbildung
  • 1.12.1954-28.2.1961 Mitglied des Hessischen Landtags (jeweils für den Wahlkreis 16: Dillkreis), Mandatsniederlegung, Nachfolger: Hans Reucker
  • 1955-1959 stellvertretendes Mitglied des Bundesrates
  • 1957 Dr. med. h.c. der Universität Gießen
  • Ehrenmitglied der Gesellschaft Foto Marburg
  • Präsidialmitglied des Rates für Formgebung

Funktion:

  • Deutschland, Bundesrepublik, Bundestag, Mitglied (SPD), 1949-1953
  • Hessen, Ministerium für Erziehung und Volksbildung, Minister, 1953-1959
  • Hessen, 03. Landtag, Mitglied (SPD), 1954-1958
  • Deutschland, Bundesrepublik, Bundesrat, Mitglied (stellv.), 1955-1959
  • Hessen, 04. Landtag, Mitglied (SPD), 1958-1961

Lebensorte:

  • Hainichen; Frankenberg (Sachsen); Würzburg; Freital; Hannover; Wiesbaden
Familie

Vater:

Hennig, Reinhold, Landwirt

Partner:

  • Schindler, Susanne, (⚭ 1929)
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Foto, um 1954/55; Urheberrechte: Foto Rudolph, Wiesbaden, vollständige und ausschließliche Nutzungsrechte: HHStAW, Nachweis in Arcinsys

Zitierweise
„Hennig, Arno Richard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116715480> (Stand: 26.7.2026)