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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1109775415
Kersten, Kurt [ID = 6838]
- * 31.7.1901 Holzminden, † 1.8.1967
Jurist, Rechtsanwalt, Politiker, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Abitur
- Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Frankfurt am Main und Köln
- Gerichtsassessor
- 1934 Rechtsberater bei der Deutschen Arbeitsfront
- 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP, Rottenführer in der SA
- 1939 Abteilungsleiter im Reichswirtschaftsministerium
- 1939-1945 Soldat, mehrmals verwundet
- 1948 Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft
- ab 1951 Rechtsanwalt
- Kreisvorsitzender, Vorsitzender des Landesausschusses, Mitglied des Landesvorstandes und des geschäftsführenden Landesvorstandes des GB/BHE und andere Ehrenämter
- Gemeindevertreter, Kreistagsabgeordneter
- 9.3.1955-30.11.1962 (als Nachfolger von Walter Preißler über die Landesergänzungsliste des Gesamtdeutschen Blocks/BHE, Platz 10, 1958 über die Landesliste, Platz 7) Mitglied des Hessischen Landtags
- 1959 Mitglied der 3. Bundesversammlung
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Funktion:
- Hessen, 03. Landtag, Mitglied (GB/BHE), 1955-1958
- Hessen, 04. Landtag, Mitglied (GB/BHE), 1958-1962
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main; Köln; Altmorschen
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Kirschner, Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“, Wiesbaden 2013, S. 24, 34 f., 39, 59
- Klausch, Braunes Erbe – NS-Vergangenheit hessischer Landtagsabgeordneter der 1.–11. Wahlperiode (1946–1987), hrsg. von der Fraktion Die Linke im Hessischen Landtag, Oldenburg/Wiesbaden 2011, S. 18
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 210
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 297 f.
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Bildquelle:
- Zitierweise ↑
- „Kersten, Kurt“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1109775415> (Stand: 31.7.2026)
