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Nieder-Albach

Wüstung · 200 m über NN
Gemarkung Albach, Gemeinde Lich, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

2 km nordwestlich von Lich

Lage und Verkehrslage:

Kirchenstumpf nördlich des Albacher Hofes in erhöhter Waldlage

Ersterwähnung:

1239

Letzterwähnung:

1387

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1295)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3486000, 5600500
UTM: 32 U 485931 5598700
WGS84: 50.5400692° N, 8.801457316° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53101100001

Verfassung

Altkreis:

Gießen

Herrschaft:

1527 wird der hessische Anteil an Nieder-A. an Solms-Lich verkauft (Müller, Ämter im Kreise Gießen S. 48).

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1252 schenkt der Wetzlarer Scholasticus Magister Rudolf Güter zu Wickstadt, Kolnhausen, Albach, Hof-Güll und Langgöns dem Kloster Arnsburg, wovon Arnsburg dem von Rudolf an der Walpurgiskapelle Wetzlar eingesetzten Priester Siegfried und dessen Nachfolgern eine jährl. Gülte auszuzahlen hat (Urkundenbuch der Stadt Wetzlar 1 Nr. 60). 1318 hat Kloster Arnsburg Güter in Nieder-Albach in Erbleihe verliehen (Solmser Urkunden 1 Nr. 131 f.).
Kirche und Religion

Ortskirchen:

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Pfarrei im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Sendpflichtig nach Großen-Linden

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Nieder-Albach, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10186> (Stand: 8.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde