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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 14. Zierenberg

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Istha

Stadtteil · 333 m über NN
Gemeinde Wolfhagen, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

5 km südöstlich von Wolfhagen

Ersterwähnung:

1123

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Dorf (1376) [GR Istha]

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3516040, 5685559
UTM: 32 U 515960 5683725
WGS84: 51.30461222° N, 9.22894741° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

633028040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 866, davon 684 Acker (= 78.98 %), 113 Wiesen (= 13.05 %), 4 Holzungen (= 0.46 %)
  • 1961 (Hektar): 920, davon 6 Wald (= 0.65 %)

Einwohnerstatistik:

Diagramme:

Istha: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1458: Landgräfliches Amt Wolfhagen
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Wolfhagen
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Wolfhagen
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Fulda, Distrikt Kassel, Kanton Wolfhagen
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Fritzlar, Amt Wolfhagen
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Wolfhagen
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Kassel
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Wolfhagen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Wolfhagen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Wolfhagen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Wolfhagen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Kassel, Stadt Wolfhagen(s. Gemeindeentwicklung)

Altkreis:

Wolfhagen

Gericht:

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung in die Stadt Wolfhagen, deren Stadtteil Istha seitdem ist.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1253 besaß Hasungen in Istha das Eigentum. 1376 wurde das von den Landgrafen an Herbold von Mederich versetzte Dorf zu 1/4 vom Kloster Hasungen, zu 1/4 von den von Helmern (1386 an von Hertingshausen) und zu 1/2 von den von Schartenberg eingelöst (GR Istha). 1437-1448 hessisches Lehen Reinhards von Dalwigk und Friedrichs von Hertingshausen (Landau, Ritterburgen 2, S. 305 u. 318).
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1291: Pleban (UA Hasungen)

Pfarrzugehörigkeit:

1872 hatte die protestantische Pfarrei der Klasse Wolfhagen als Filial Wenigenhasungen (Hochhuth, Statistik der evangelischen Kirche, S. 236).

Patronat:

Das Patronat besaß vor der Reformation das Kloster Hasungen.

Nach der Reformation gehörte es dem hessischen Landgrafen (Hochhuth, Statistik der evangelischen Kirche, S. 236).

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: Johann Pötter 1524-1564, ehemaliger katholischer Priester, predigte schon 1524 evangelisch

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Erzbistum Mainz, Archidiakonat St. Peter zu Fritzlar, Erzpriestersprengel Schützeberg

1872: Protestantische Pfarrei der Klasse Wolfhagen (Hochhuth, Statistik der evangelischen Kirche, S. 236).

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Istha, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2097> (Stand: 29.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde