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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 9. Hofgeismar

Weitere Informationen

Schachten

Stadtteil · 222 m über NN
Gemeinde Grebenstein, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

7 km südlich von Hofgeismar

Ersterwähnung:

826-876

Siedlungsentwicklung:

1455 war Schachten wüst.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (um 1120)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3526610, 5699988
UTM: 32 U 526526 5698148
WGS84: 51.43390726° N, 9.381592347° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

633010030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1961 (Hektar): 752, davon 83 Wald (= 11.04 %)

Einwohnerstatistik:

Diagramme:

Schachten: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1585: Landgrafschaft Hessen, Amt Grebenstein
  • 1614: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Grebenstein
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Grebenstein
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Grebenstein
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Fulda, Distrikt Kassel, Kanton Grebenstein
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Grebenstein
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Hofgeismar
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Kassel
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Hofgeismar
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar
  • 1970: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar, Stadt Grebenstein (s. Gemeindeentwicklung)

Altkreis:

Hofgeismar

Gericht:

  • 1821: Justizamt Grebenstein
  • 1822: Justizamt Grebenstein
  • 1867: Amtsgericht Grebenstein
  • 1879: Amtsgericht Grebenstein
  • um 1900: Amtsgericht Grebenstein
  • 1945: Amtsgericht Hofgeismar
  • 1968: Amtsgericht Hofgeismar

Gemeindeentwicklung:

Am 1.10.1970 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung von Burguffeln, Grebenstein, Schachten und Udenhausen in die neu gebildete Stadtgemeinde Grebenstein.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Die Vogtei war als Lehen der Herren von Schöneberg im Besitz derer von Schachten.
  • 1450 belehnen Abt, Dekan und Konvent des Klosters Helmarshausen die von Schachten mit 4 Hufen Land.
  • 1571 ging Wüstung und Bauernschaft Schachten in den Besitz der Landgrafschaft Hessen über.

Ortsadel:

Adelige seit 1234

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

verlor wiederholt seine Selbständigkeit als Pfarrei, mit Grebenstein, Immenhausen, Westuffeln oder Calden verbunden, 1848 endgültig Vikariat von Grebenstein

Patronat:

Das Patronat hatte 1585 das Stift Heerse inne.

1747 ging es in den Besitz derer von Schachten über (Hochhuth 165).

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: David Degenhardt vor 1556 bis nach 1558, Diakonus in Grebenstein und Pfarrer in Schachten

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Mainzer Kirchenprovinz, Archidiakonat St. Marien zu Hofgeismar

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schachten, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2091> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde