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Südhessisches Flurnamenbuch
Klinge
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- Deutung
- Zu ahd. klingo, klinga, ‚(Sturz-)bach‘, mhd. klinge sw. st. F. in der Bedeutung ‚Gießbach, Talschlucht‘, das zum starken Verb ahd. klingan, mhd. klingen ‚rauschen, plätschern, klingen‘ gebildet ist. Klinge benennt daher im Allgemeinen Gebirgsbäche und enge Schluchten, die sich bei starken Regenfällen in Sturzbäche verwandeln. In Südhessen gilt vor allem die Bedeutung ‚Bach in einer Talschlucht‘ und dann auch ‚Talschlucht‘ selbst. Die Belegverteilung deutet für die Klingen-Namen auf oberdt. Sprachzusammenhang hin. Der südhess. Raum scheint das Zentrum ihrer hess.-mitteldt. Verbreitung zu sein.
- Literatur
- Schützeichel 182, Lexer 1, 1624 f., Baufeld 145; Kluge/Seebold 450; DWB 5, 1173 f.; SHessWb 3, 1420 f., PfälzWb 4, 309; Bach 2, § 287, HessFlNAtl K. 93; Dittmaier (1963), S. 148, Ramge (1979), S. 179, Zernecke (1991), S. 285, Vielsmeier (1995), S. 275 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Klinge; DWB: → klinge; Lexer: → klinge; PfälzWb: → klinge; Wörterbuchnetz: → Klinge

