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Südhessisches Flurnamenbuch
Schwabe
- Deutung
- Die Vorkommen gehen auf den VolksN der Schwaben, ahd. swâb; swâba, swâbi ‚Schwabe, die Schwaben‘, mhd. Swâp, Swâb st. M., Swâbe sw. M., auf den davon abgeleiteten alten PN Suab, Suabo oder auf den späteren FamN Schwab (so in Rothenberg) zurück. Eine Trennung zwischen VolksN (als HerkunftsN) und PN ist formal nicht möglich, da beide schwache und starke Flexion aufweisen. Wahrscheinlicher ist der PN bzw. FamN als Benennungsmotiv. - Beim Schwabenholz (Babenhausen/Schaafheim) führt die eyy-Schreibung im ältesten Beleg auf einen Schwab-PN mit einem -i-Suffix und schwacher Flexion (z. B. Suabilo), falls )yy hier einen umgelauteten Vokal repräsentiert.
- Literatur
- Förstemann 1, 1373 f., Kaufmann (1968), S. 333; Schützeichel 277, Starck/Wells 612, Lexer 2, 1338 f.; DWB 9, 2142 f.; SHessWb 5, 856 f., PfälzWb 5, 1527. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → schwabe; Wörterbuchnetz: → Schwabe

