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Hessische Biografie

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Portrait

Friedrich Wilhelm August Christian Graf zu Solms-Laubach
(1833–1900)

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GND-Nummer

117480762

Solms-Laubach, Friedrich Wilhelm August Christian Graf zu [ID = 8026]

* 23.6.1833 Laubach, † 1.9.1900 Laubach, evangelisch
Politiker, Abgeordneter, Landtagsvizepräsident, Standesherr
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Marburg
  • Studium der Rechte an der Universität Bonn
  • 1854-1859 preußischer Militärdienst
  • Königlich Preußischer Major à la suite
  • 1868-1900 als Standesherr Mitglied der Ersten Kammer des Landtages des Großherzogtums Hessen in Darmstadt, bis 1872 als Vertreter des Vaters
  • 24.1.1870-Dezember 1870 Mitglied des Reichstages des Norddeutschen Bundes (Nachwahl für Otto Graf zu Solms-Laubach)
  • 1870/71 Teilnehmer am Deutsch-Französischen Krieg
  • 1872 Nachfolger in der Standesherrschaft Laubach
  • März 1871-1874 Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis 3 Hessen-Alsfeld (1870 fraktionslos, 1871-1874 Deutsche Reichspartei (DRP))
  • 1874, 1877, 1878 und 1881 erfolglose Kandidaturen für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 3: Alsfeld, Lauterbach, Schotten (Deutsche Reichspartei; Konservative Partei)
  • 7.6.1876 Unterzeichner des Gründungsaufrufs der Deutschkonservativen Partei in Frankfurt am Main
  • 1.11.1877 Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 1877 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Kassel 8: Hanau-Stadt, Hanau-Land, Gelnhausen, Frankfurt-Land (Konservative Partei)
  • 1889-1900 im 26.-31. Landtag Zweiter Präsident der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen
  • 28.6.1890 Verleihung des Großkreuzes des Ludewigsordens
  • 21.9.1895 Verleihung der Goldenen Medaille für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Landwirtschaft
  • 9.6.1899 Niederlegung seines Landtagssitzes, seitdem vertreten durch seinen Sohn Otto Erbgraf zu Solms-Laubach
  • Präsident des „Landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen“
  • Präsident des „Vereins deutscher Standesherren“

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 19. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1866-1868
  • Hessen, Großherzogtum, 20. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1868-1872
  • Hessen, Großherzogtum, 21. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1872-1875
  • Hessen, Großherzogtum, 22. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1875-1878
  • Hessen, Großherzogtum, 23. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1878-1881
  • Hessen, Großherzogtum, 24. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1881-1884
  • Hessen, Großherzogtum, 25. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1884-1887
  • Hessen, Großherzogtum, 26. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1887-1890
  • Hessen, Großherzogtum, Landtag, 1. Kammer, 2. Präsident, 1889-1900
  • Hessen, Großherzogtum, 27. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1890-1893
  • Hessen, Großherzogtum, 28. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1893
  • Hessen, Großherzogtum, 29. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1893-1896
  • Hessen, Großherzogtum, 30. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1897-1899
  • Hessen, Großherzogtum, 31. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1899-1900

Lebensorte:

  • Laubach; Marburg; Bonn
Familie

Vater:

Solms-Laubach, Otto Graf zu, 1799–1872, Standesherr, Abgeordneter

Mutter:

Wied, Luitgarde* Wilhelmine Auguste Prinzessin zu, 1813–1870, Tochter des Johann August Karl* Fürst zu Wied, GND, * Neuwied 26.5.1779, † Neuwied 21.4.1836, und der Sophie Auguste* Prinzessin zu Solms-Braunfels

Partner:

  • Stolberg-Wernigerode, Marianne Gräfin zu, (⚭ Janowitz 23.6.1859) 1836-1910, Tochter des Wilhelm Graf zu Stolberg-Wernigerode, in Jannowitz, und der Elisabeth Gräfin zu Stolberg-Roßla

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 840. - Original: Staatsarchiv Darmstadt

Zitierweise
„Solms-Laubach, Friedrich Wilhelm August Christian Graf zu“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117480762> (Stand: 23.6.2026)