Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 4725 Bad Sooden-Allendorf
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Bransrode
-
Forstbezirk / Gutsbezirk · 660 m über NN
Gemarkung Weißenbach, Gemeinde Großalmerode, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Gewerbesiedlung
-
Lagebezug:
12 km südlich von Witzenhausen gelegen
-
Lage und Verkehrslage:
5,5 km südöstlich von Großalmerode gelegen
Basaltwerk am Nordhang der Kasselkuppe des Meißner
-
Ersterwähnung:
1463
-
Siedlungsentwicklung:
Auf der Karte von 1695 sind zwei kleine Hütten erkennbar.
1928 erfolgt die Auflösung des Gutsbezirks Bransrode und Eingemeindung der Grundstücke nach Weißenbach.
-
Historische Namensformen:
- Brandsrad (1463) (Landau, Beschreibung des Hessengaues S. 103)
- Brandeßraid, das (1466) [HStAM Best. Urk. 14 Nr. 8763]
- Brandestroid, daz (1471)
- Brandsrode (1554) [Eckhardt, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Allendorf an der Werra und des Salzwerks Sooden, S. 249-270, Nr. 133, hier S. 268]
- Brandsrode, auf das (1583)
- Brandesrodt (1587) [Der ökonomische Staat Landgraf Wilhelms IV., S. 12]
- Brantzrod (1592)
- Branßroda (1594)
- Brandeßroth, das (1646)
- Brandestroet, das (1675)
- Brandsrode (1695) [HStAM Best. Karten, P II Nr. 17957]
- Brandeströt, das (1787)
- Bransrode (1910) [Amtblatt Regierungsbezirk Kassel 1910, Nr. 279, S. 138]
-
Bezeichnung der Siedlung:
- 1466 und später: Äcker und Gehölz
- 1592: Forstort
- 16. Jahrhundert: höchstgelegener Teil der Wüstung mit Bergwerkshäusern besetzt
- 1646-1787: Gehölz und Äcker
- 1885: Obsstereianth.
- 1910. Neue Bezeichnung des bergfiskalischen Gutsbezirkes Meißner in Bransrode
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3559668, 5677915
UTM: 32 U 559570 5676083
WGS84: 51.233015° N, 9.853236° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63600407001
-
Einwohnerstatistik:
- 1885: 1 Wohnhaus mit 5 Bewohnern
- 1925: zusammen mit Wilhelmsstollen 17 Einwohner
- Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Lichtenau
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Bilstein (zu Dudenrode gehörig)
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Witzenhausen
-
Altkreis:
Witzenhausen
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1466, 1587 und noch 1787 belehnt Hessen die von Meisenbug mit Äckern und Gehölz zu Bransrode.
- Kirche und Religion ↑
-
Pfarrzugehörigkeit:
Bis 1840 zu Dudenrode eingepfarrt, jetzt zu Weißenbach
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Bransrode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5443> (Stand: 26.11.2024)

