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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Hagen
-
Wüstung · 295 m über NN
Gemarkung Beuern, Gemeinde Buseck, Landkreis Gießen
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
13 km nordöstlich von Gießen
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Lage und Verkehrslage:
Südlich von Allendorf/Lumda könnten Grabenspuren und einige Steinhaufen die Lage der Burg andeuten; Flurname Burghain
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Ersterwähnung:
1149
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Letzterwähnung:
1246
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Siedlungsentwicklung:
Burg (1148) zerstört. Siedlung 1245 wüst. Der Name begegnet fortan nur noch als Flurname.
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Historische Namensformen:
- Hagen (1149) [MGH Ss XII S. 521]
- Hagen (1210?) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 6 = Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1, Nr. 965]
- burghagen (1245) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 38]
- ofme haene in Bure (1246) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 49]
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Bezeichnung der Siedlung:
- castrum (1149)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3488300, 5611200
UTM: 32 U 488230 5609395
WGS84: 50.636308° N, 8.833564° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53100302003
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Gießen
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Vor 1220 [1210?] verkauft Kloster Wirberg dem Kloster Arnsburg Güter an dem Hagen gen. Ort bei Beuern (Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1 Nr. 965). Um Asprüchen der Einwohner von Beuern sowie des Adolf von Buseck gegenzuwirken werden 1246 die Güter durch die Schöffen von Grünberg dem Kloster Arnsburg bestätigt. - 1807 werden die Güter als "Pfaffengut" an die Gemeinde Beuern veräußert.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Glaser, Wirberg, S. 6-9,
- Niemeyer, Vitae Godefridi,
- Euler, Anfänge des Klosters Wirberg, S. 15-18,
- Knappe, Burgen in Hessen, S. 301,
- Köhler, Wirberg,
- Kuczera, Wirtschaftsverfassung des Klosters Arnsburg, S. 202,
- Bräuning, Wüstungen 1, S. 47-62,
- Zitierweise ↑
- „Hagen, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10312> (Stand: 8.11.2017)

