Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5022 Schwarzenborn
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Volpertsfeld

Wüstung · 471 m über NN
Gemarkung Hülsa, Gemeinde Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

9,5 km südöstlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

Im Nordwesten der Gemarkung Hülsa, zur Grenze nach Steindorf und Allmuthshausen. Kein Flurname. Nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1253

Historische Namensformen:

  • Volpracthesvelt, in (1253) [HStAM Bestand Urk. 16 Nr. 16; Schreibweise nach Druck in: E. E. Becker, Nachrichten von dem ehemaligen Benediktiner-Kloster Breitenau, in: Hessische Beiträge zur Gelehrsamkeit und Kunst, Bd. 2 (1787), Beilagen, S. 25-27, Nr. 3]
  • Volprechtisfelde, czu (1453)
  • Volprechtesfelde, zw (1511)
  • Volpersfeldt (1537) (Homb. Salb.)
  • Vollpersfelden (1552)
  • Volprechtsfelde (1591)
  • Volprachtsfelde (1596)
  • Volpertsfeldt (1605)
  • Volprachtsfeld (1657)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1462: wüst, von Appenfeld, Ober-Beisheim und Hülsa aus bewirtschaftet.
  • 1537: wüst, 8 Äcker in den Dorfwiesen und Höfen.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3531860, 5646335
UTM: 32 U 531773 5644516
WGS84: 50.951385° N, 9.452333° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400925003

Einwohnerstatistik:

  • 1462: wüst.
  • 1537: wüst.
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1537: Stuhl am Wald.

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Gericht:

  • 1537: Stuhl am Wald.
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1253: Graf Berthold von Felsberg schenkt Kloster Breitenau eine Hufe zu Volpertsfeld.

Zehntverhältnisse:

1453: Stift Hersfeld belehnt Heinrich von Gilsa mit Zehnten zu Volpertsfeld; folgend Belehnungen bis 1606.

1608: Stift Hersfeld belehnt die von Berlepsch mit Anteil der von Buseck am Zehnten zu Volpertsfeld, ab 1657 belehnt Landgraf; folgend Belehnungen bis 1823.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Volpertsfeld, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4309> (Stand: 30.6.2021)