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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
13775888X
Krollpfeiffer, Johann Hermann Friedrich [ID = 18048]
- * 26.2.1892 Uelzen, † 6.11.1957 Gießen, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Chemiker, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- bis 1910 Besuch des Realgymnasiums Uelzen, dort Abitur
- 1910-1914 Studium der Chemie, Physik und Mineralogie an den Universitäten Marburg und Göttingen
- August-September 1912 Praktikum bei Prof. Dr. Hans Fischer in der Medizinischen Klinik München
- ab 1.4.1914 Privatassistent bei Prof. Dr. von Auwers
- 1.4.1915-30.8.1915 Chemiker bei den Farbwerken Höchst
- 18.5.1914 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
- Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg, dann Tätigkeit an der Prüfungsstelle für Gasschutzmasken in Berlin
- 15.1.1916-1.10.1920 Tätigkeit bei den Farbwerken Höchst
- ab 12.1920 Beauftragung mit der Abhaltung von Vorlesungen an der Universität Marburg
- 15.12.1920-12.1924 Assistent am Chemischen Institut der Universität Marburg
- 28.10.1928 Venia Legendi im Fach Chemie an der Universität Marburg
- ab 1.1.1925 im Vorstand der Behring-Werke AG
- 1.1.1930 Rückkehr nach Marburg nach der Übernahme der Behring-Werke durch die I.G. Farben
- 18.3.1931 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 1931/32 Vertretung des Lehrstuhls für Chemie an der Universität Gießen
- 1.4.1932-3.1945 außerordentlicher Professor für Chemie an der Universität Gießen
- ab 1946 wieder außerordentlicher Professor für Chemie an der Universität Gießen
- 1947-1951 vertretungsweise Leitung des Chemischen Instituts der Universität Gießen
- 6.12.1950 Ernennung zum persönlichen Ordinarius
- 5.12.1952 Ernennung zum ordentlichen Professor auf dem Lehrstuhl für Chemie und gleichzeitig Bestellung zum Direktor des Chemischen Instituts der Universität Gießen
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Studium:
- 1910-1914 Studium der Chemie, Physik und Mineralogie an den Universitäten Marburg und Göttingen
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Netzwerk:
- Fischer, Hans <Lehrer>, * Höchst am Main 27.7.1881, † München 31.3.1945, Chemiker, Mediziner, Nobelpreisträger
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Akademische Qualifikation:
- 18.5.1914 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
- 28.10.1928 Venia Legendi im Fach Chemie an der Universität Marburg
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / außerordentlicher Professor / 1931
- Gießen, Universität // Chemie / Lehrstuhlvertretung / 1931-1932
- Gießen, Universität // Chemie / außerordentlicher Professor / 1932-1945
- Gießen, Universität // Chemie / außerordentlicher Professor / 1946-1952
- Gießen, Universität // Chemie / ordentlicher Professor / 1952-1957
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Lebensorte:
- Uelzen; Marburg; Göttingen; München; Gießen
- Familie ↑
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Vater:
Krollpfeiffer, George Wilhelm*, 1849–1926, Weinhändler, Sohn des Heinrich Krollpfeiffer, Kaufmann in Immenhausen, und der Anna Elisabeth Gerlach
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Mutter:
Roloff, Maria, 1852-1916, Tochter des Gustav Eduard Ferdinand Roloff, Gastwirt in Uelzen, und der Marie Catharina Dorothe Saevecke
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Partner:
- Reinhard, Sophie Charlotte Mathilde*, (⚭ Marburg 14.10.1916) * Marburg 27.6.1892, † 1973, Tochter des Arnold Reinhard, Studienrat in Marburg, und der Helene Volkmann
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 905 Nr. 419 (Gießen, Sterbenebenregister, 1957, Nr. 1271)
- HStAM Bestand 915 Nr. 5631 (Marburg, Heiratsnebenregister, 1916, Nr. 91)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 13, Berlin 1982, S. 73 f. (Fritz Kröhnke)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 430, Nr. 2390
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 850
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Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
- Zitierweise ↑
- „Krollpfeiffer, Johann Hermann Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/13775888X> (Stand: 26.2.2026)
