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Portrait

Franz Beno Wilhelm Richard Haas
(1910–1988)

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GND-Nummer

118719696

Haas, Franz Beno Wilhelm Richard [ID = 16252]

* 23.9.1910 Chemnitz, † 26.9.1988 Kempten (Allgäu)
Prof. Dr. med.; Dr. med. h.c. – Hygieniker, Bakteriologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1917-1930 Besuch des Realgymnasiums Chemnitz, dort Abitur
  • 1930-1936 Studium der Medizin und der Chemie an den Universitäten München, Göttingen und Leipzig
  • 1933 Mitglied der SA
  • 21.2.1934 Erstes Chemisches Verbandsexamen in Leipzig
  • 19.12.1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig
  • 1935-1936 Medizinalpraktikant an der Medizinischen Universitätsklinik Leipzig
  • 1936-1937 Assistent am Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Halle
  • 26.6.1936 Zweites Chemisches Verbandsexamen in Leipzig
  • 31.10.1936 Approbation als Arzt
  • 1937 Mitglied der NSDAP (Mitglieds-Nr. 5.401.668)
  • ab 1.3.1937 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentelle Therapie „Emil von Behring“ in Marburg
  • 14.8.1939 Erteilung der Berechtigung zum Führen des akademischen Titels „Diplom-Chemiker“
  • 21.10.1939-31.1.1940 Leiter des Staatlichen Medizinal-Untersuchungsamtes Posen
  • 13.1.1942 Dr. med. habil. im Fach Hygiene und Bakteriologie an der Universität Marburg
  • 17.6.1942 Ernennung zum Dozenten an der Universität Marburg
  • 12.1942-1944 Leitung des Instituts „Emil von Behring“ im besetzten Lemberg; Kooperation mit der Fleckfieberversuchsstation im KZ Buchenwald
  • 1943 Wechsel von der SA zur SS
  • 1945-1947 Unterbrechung der Tätigkeit bei den Behringwerken
  • Mai 1945 in alliierter Internierung
  • 1947 Gründung des Biologisch-Chemischen Instituts in Kempten in Zusammenarbeit mit den Behringwerken
  • ab 3.1950 Wissenschaftlicher Leiter der Humanmedizinischen Abteilung der Behringwerke Marburg
  • 30.9.1950 Wiederverleihung der Venia Legendi an der Universität Marburg
  • 28.4.1953 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
  • 5.1955 Ernennung zum ordentlichen Professor der Hygiene und Bakteriologie und zum Direktor des Hygiene-Insituts an der Universität Freiburg im Breisgau sowie zum Direktor des Staatlichen Medizinal-Untersuchungsamtes für den Regierungsbezirk Südbaden
  • 1974 Verleihung des Titels Dr. med. h. c. der Technischen Universität München
  • 1975 Emeritierung

Studium:

  • 1930-1936 Studium der Medizin und der Chemie an den Universitäten München, Göttingen und Leipzig

Akademische Qualifikation:

  • 19.12.1935 Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig
  • 13.1.1942 Dr. med. habil. im Fach Hygiene und Bakteriologie an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene und Bakteriologie / Privatdozent / 1942-1945
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene und Bakteriologie / Privatdozent / 1950-1953
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene und Bakteriologie / außerplanmäßiger Professor / 1953-1955
  • Freiburg im Breisgau, Universität / Medizinische Fakultät / Hygiene und Bakteriologie / ordentlicher Professor / 1955-1975

Mitgliedschaften:

  • 1967 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Lebensorte:

  • Chemnitz; München; Göttingen; Leipzig; Halle an der Saale; Marburg; Freiburg im Breisgau

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Haas, N.N., Kaufmann

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Haas, Franz Beno Wilhelm Richard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118719696> (Stand: 23.9.2025)