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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116865768
Laubenheimer, August [ID = 3990]
- * 9.7.1848 Gießen, † 22.7.1904 Höchst am Main, evangelisch
Dr. phil.; Dr. h.c. – Geheimer Regierungsrat, Professor, Chemiker, Direktor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1866-1869 Studium der Chemie an der Universität Gießen
- 16.3.1870 Promotion zum Dr. phil. in Gießen
- 22.10.1869-31.1.1883 Assistent am Chemischen Laboratorium in Gießen
- 8.2.1873 Privatdozent in Gießen
- 19.2.1876-1883 außerordentlicher Professor der Chemie in Gießen
- 1.2.1883 Chemiker bei den Höchster Farbwerken
- 1.1.1887 Direktor der Höchster Farbwerke
- gewann Emil Behring für die Zusammenarbeit in der Serumproduktion
- 19.10.1900 Geheimer Regierungsrat
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Lebensorte:
- Gießen; Höchst am Main
- Familie ↑
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Vater:
Laubenheimer, Ernst August*, 1813-1862, Oberbaurat in Darmstadt
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Mutter:
Becker, Auguste, * Darmstadt 29.5.1816, † Gießen 23.2.1892, Heirat Darmstadt 11.3.1844, Tochter des Wilhelm Ludwig Jakob Becker, Hofgerichtsadvokat in Darmstadt, und der Elisabeth Justine Welcker
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Partner:
- Koch, Marie, (⚭ Gießen 16.8.1873) * Alsfeld 4.10.1849, † Gießen 2.6.1926, Tochter des Wilhelm Koch, Fabrikant in Alsfeld, und der Auguste Langermann
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Verwandte:
- Koeppe, Auguste, geb. Laubenheimer <Tochter>, * 1874, verheiratet mit Hans Koeppe, 1867-1939, Dr. med., ordentlicher Professor, Direktor der Kinderklinik in Gießen
- Laubenheimer, Kurt <Sohn>, 1877-1955, Dr. med., außerordentlicher Professor für Experimentelle Therapie in Frankfurt am Main, wiss. Mitglied des Paul-Ehrlich-Instituts in Frankfurt am Main
- Stieda, Karoline Louise Emilie, genannt Auguste, geb. Koch <Schwägerin>, * 27.5.1857, Zwilling, verheiratet 3.6.1880 mit Wilhelm Stieda, 1852-1933, Dr.phil., Dr.oec.publ., Sächs. Geheimer Hofrat, o. Professor der Nationalökonomie in Leipzig
- Nachweise ↑
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Quellen:
- Institut für Personengeschichte, Bensheim, Akten „Laubenheimer“
- HStAD Bestand S 1
- HStAM Bestand 903 Nr. 8277 (Höchst am Main (Frankfurt-Höchst), Sterbenebenregister, 1904–1905, Nr. 149/1904)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 13, Berlin 1982, S. 692 f. (Manfred Simon)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 450, Nr. 2489
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [76]
- Zitierweise ↑
- „Laubenheimer, August“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116865768> (Stand: 22.7.2025)
