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Historisches Ortslexikon
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- 4825 Waldkappel
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Weitere Informationen
Niederrechtebach
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Wüstung · 289 m über NN
Gemarkung Waldkappel, Gemeinde Waldkappel, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
14 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen
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Lage und Verkehrslage:
Wohl rund 2 km südlich der Stadtmitte von Waldkappel in der Flur 'Im Rechtebach', wo einige Scherbenfunde auf die Wüstung deuten (hier mittig lokalisiert).
Eine Flurbegehung der AG Eschwege erbrachte 1994 in der Flur "In der Rechtebach" einige Rand- und Wandscherben aus dem Hoch- und Spätmittelalter. Sie geben vermutlich einen Hinweis auf die Wüstung Niederrechtebach.
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Ersterwähnung:
1360
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Historische Namensformen:
- Nydirn Rechtebach, tzu (1360) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 61-62, Nr. 93]
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Bezeichnung der Siedlung:
- Dorf (1360)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3561400, 5666100
UTM: 32 U 561302 5664273
WGS84: 51.126643° N, 9.876014° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63601215009
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Eschwege
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Gericht:
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Abt Johann von Hersfeld bestätigt 1360, dass Propst Otto des Klosters Cornberg seinem Kloster Gefälle in Dankerode, Friemen und Niederrechtebach verpfändet hat.
- Es war fuldisches Lehen der von Boyneburg-Hohenstein (ZHG 7, 248. 241).
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 376 (Rechtebach)
- Fundberichte aus Hessen 1996, S. 546 (AG Eschwege)
- G. Landau, Stadt Waldkappel (mit einem Grundriß), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 7 (1858), S. 240–309, hier S. 248 (Digitalisat)
- Zitierweise ↑
- „Niederrechtebach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6551> (Stand: 11.9.2024)

