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Hessische Biografie

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Portrait

Karl Wilhelm von Hofmann
(1827–1910)

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Hofmann, Karl Wilhelm von [ID = 1377]

* 4.11.1827 Darmstadt, † 9.5.1910 Berlin, katholisch; evangelisch
Dr. jur. – Minister, Diplomat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Hofmann, Karl* Wilhelm

Wirken

Werdegang:

  • Gerichtsaccessist in Darmstadt
  • 17.9.1858 Ministerialsekretär 2. Klasse beim Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Äußeren
  • 25.1.1860 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Ritterkreuzes des spanischen Ordens Isabellens der Katholischen
  • 4.4.1861 Ministerialsekretär 1. Klasse
  • 27.10.1861 Legationsrat
  • 8.9.1864 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Ritterkreuzes des Königlich Sächsischen Albrechtsordens
  • 24.9.1864 Geheimer Legationsrat
  • 6.3.1865 Vortragender Rat im Ministerium des Auswärtigen
  • 5.10.1866 Großherzoglich Hessischer Gesandter in Berlin
  • 9.12.1866 Verleihung des Ritterkreuzes I. Klasse des Ludewigsordens
  • 21.5.1867 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des preußischen Roten Adlerordens I. Klasse
  • 10.9.1868 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Großkreuzes des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens
  • 22.1.1870 zugleich Bevollmächtigter beim Norddeutschen Bund bzw. ab 1871 beim Bundesrat des Deutschen Reiches
  • 1.5.1870 Verleihung des Komturkreuzes II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 12.1.1872 Geheimer Rat und 1872 Minister des Großherzoglichen Hauses und des Äußeren und Präsident des Gesammt-Civil-Ministeriums in Darmstadt
  • 5.3.1872 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Bayerischen Verdienstkreuzes für die Jahre 1870 und 1871
  • 25.4.1872 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des preußischen Kronenordens III. Klasse mit dem Genfer roten Kreuz versehen und des Großkreuzes des württembergischen Friedrichordens
  • 5.10.1872 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Fürstlich Schwarzenburgischen Ehrenkreuzes I. Klasse
  • 11.10.1872 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Großkreuzes des Sächsischen Hausordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falken
  • 17.6.1873 Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 24.7.1873 Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des russischen St. Annenordens I. Klasse
  • 28.5.1875 Wirklicher Geheimer Rat
  • 18.5.1876 auf eigenes Nachsuchen entlassen und Verleihung des Großkreuzes des Ludewigsordens
  • 1.6.1876 Präsident des Reichskanzleramts (Nachfolger von Rudolf Delbrück)
  • 1879-1880 Staatssekretär des Reichsamts des Inneren
  • 1880-1887 Kaiserlicher Staatssekretär für Elsaß-Lothringen
  • Vorstandsmitglied, seit 1889 stellvertretender Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft
  • Preußischer Adelsstand: Wiesbaden 29.4.1882

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, Legationsrat, 1861
  • Hessen, Großherzogtum, Geheimer Legationsrat, 1864
  • Hessen, Großherzogtum, Geheimer Rat, 1872
  • Hessen, Großherzogtum, Minister, 1872-1876
  • Hessen, Großherzogtum, Präsident des Gesammt-Civil-Ministeriums, 1872-1876
  • Hessen, Großherzogtum, Wirklicher Geheimer Rat, 1875

Werke:

Lebensorte:

  • Darmstadt; Berlin
Familie

Vater:

Hofmann, Heinrich Carl, * Neckarsteinach 30.3.1795, † Darmstadt 8.10.1845, Hofgerichtsadvocat in Darmstadt, Sohn des Johann Michael Hofmann, Gfl. Stolberg. Hofkammerrat und Fiskal, Syndicus des Richardklosters in Worms, und der Franziska von Gerster

Mutter:

Volhard, Sophie, 1798-1834, Tochter des Ferdinand Philipp V., Regierungs-Advocat, und der Sophie Verdier de la Blacquière, aus Erlangen

Partner:

  • Kekulé, Cornelie (Cora*) Julie Karoline, * Darmstadt 8.6.1835, † Berlin 11.1.1897, Heirat Darmstadt 16.6.1859, Tochter des Karl Ludwig Kekulé, 1802-1843, Hofgerichtsadvocat, und der Marie Volhard

Verwandte:

  • Hofmann, Ludwig von <Sohn>, 1861-1945, Kunstmaler, Professor in Weimar
  • Hofmann, Heinrich von <Sohn>, 1863-1921, GeneralLtn.
  • Thiersch, Justus <Schwiegersohn>, Dr. med., Betriebsarzt in Dresden
  • Kaisenberg, Max von <Schwiegersohn>, Oberstleutnant
  • Carrière, Justus Wilhelm Johann <Schwiegersohn>, 1854-1893, Professor der Zoologie in Straßburg
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Hofmann, Karl Wilhelm von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11908127X> (Stand: 4.11.2025)