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Historisches Ortslexikon
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- 5418 Gießen
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Erlebach
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Wüstung · 206 m über NN
Gemarkung Watzenborn-Steinberg, Gemeinde Pohlheim, Landkreis Gießen
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
6,5 km nordwestlich von Lich
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Lage und Verkehrslage:
Wüstung Siedlung am Bach unterhalb von Garbenteich vermutlich an der alten Hachborner Straße. - Flurnamen "Am Erbacher Weg", "Erbacher Feld", "Zu Erbach", "Erbacher Wäldchen", "Bei der Erbacher Mühl"
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Ersterwähnung:
1141
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Letzterwähnung:
1328
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Siedlungsentwicklung:
1141 gehört Erlebach zu den fünf durch Rodung neu entstehenden Dörfern.
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Historische Namensformen:
- Erlebach (1141) [verunechtet XIII Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 3, Nr. 1331]
- Erlebach (um 1150) [XIV Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 3, Nr. 1337]
- Erlebach (1328) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 600]
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa 1141
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3481150, 5600500
UTM: 32 U 481083 5598700
WGS84: 50.539933° N, 8.733041° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53101406002
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1344: Gericht Garbenteich
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Altkreis:
Gießen
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Um 1150 wird der Streit des Kloster Schiffenberg mit Ruprecht von Griedel wegen des Wassergangs der Klostermühle zu Erlebach durch Austausch zweier Hufen zu Hausen [Kreis Friedberg] geschlichtet (Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 3 Nr. 1337).
- 1344 erhält der Deutsche Orden in Marburg vom Ritter Kraft Groppe Einkünfte aus dem Besitz des ehem. Kloster Schiffenberg zu Erlebach (Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 2 Nr. 751).
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- 1141 überträgt der Erzbischof von Trier Kloster Schiffenberg die Seelsorge des Neuroddorfes Erlebach und bestimmt die Kirche auf dem Klostergut zu Girmes bei Wetzlar zur Tauf-, Begräbnis- und Synodalkirche (Urkundenbuch der Stadt Wetzlar 1 Nr. 1, Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 3 Nr. 1331)
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Pfarrzugehörigkeit:
1141 zum Kirchspiel von Schiffenberg gehörig
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Kirchliche Mittelbehörden:
15. Jahrhundert Archidiakonat St. Johann zu Mainz
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Wagner, Wüstungen Hessen Oberhessen, S. 186
- Müller, Ämter im Kreise Gießen Grdk. C2.
- Küther, Pohlheim, S. 443 f.
- Braasch-Schwersmann, Deutschordenshaus Marburg, S. 303
- Kleinfeldt, Kirchenorganisation, S. 204
- Zitierweise ↑
- „Erlebach, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10276> (Stand: 8.11.2017)

