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Historisches Ortslexikon

- Messtischblatt
- 6117 Darmstadt West
Herlesheim
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Wüstung
Gemarkung Erfelden, Gemeinde Riedstadt, Landkreis Groß-Gerau
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
8,9 km südlich von Groß-Gerau
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Lage und Verkehrslage:
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Ersterwähnung:
780
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Historische Namensformen:
- Herulfesheim (768-78, 799)
- Herolfesheim (um 800)
- Herlnusheim (um 1195)
- Herlisheim (1231)
- Herlesheim (1252)
- Hargelsheim (1313)
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa iuxta Leheim, que vocatur Hernusheim (1194-98)
- Statistik ↑
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Ortskennziffer:
43301102008
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Groß-Gerau
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 780 übergibt Rantwic dem Kloster Lorsch die ihm von Berengrim gegebenen Güter in Herulfesheim.
- 799 erhält das Kloster Lorsch 3 Mansen und 60 Tagewerke sowie Leibeigene von Hugimundus in Herulfesheim.
- Um 1190 wird in dem Lehensverzeichnis von Wernes II. von Bolanden das Dörfchen Herlmisheim bei Leeheim erwähnt.
- 1252 kauft der Erzbischof Gerhard I. von Mainz unter anderem das Dorf Herlesheim von Albert und Gerhard, Ritter, und Gerhard von Wolfskehle.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Wagner, Wüstungen Hessen, Provinz Starkenburg, S.153-154.
- Müller, Starkenburg, S. 318.
- Zitierweise ↑
- „Herlesheim, Landkreis Groß-Gerau“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13836> (Stand: 4.3.2024)
