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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117223344
Staudinger, Franz Gottfried Christian Karl Georg [ID = 2008]
- * 15.2.1849 Wallerstädten, † 18.11.1921 Darmstadt, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Lehrer, Politiker, Genossenschafter, Freimaurer - Andere Namen ↑
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Pseudonym(e):
Gunter, Sadi
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Kindheit und Jugend in Wallerstädten und Wersau im Odenwald
- 23.10.1871 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
- 4.3.1876 Lehrer am Gymnasium und der Realschule zu Worms
- 11.11.1893 Professor
- 1901 Gymnasial-Professor am Ludwig-Georg-Gymnasium in Darmstadt
- 1903 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 7: Heppenheim, Worms, Wimpfen (Freisinnige Volkspartei)
- Großmeister der Großloge „Zur Eintracht“ in Darmstadt
- 1920 Lehrtätigkeit für Genossenschaftswesen an der Technischen Hochschule Darmstadt
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Lebensorte:
- Wallerstädten; Wersau; Gießen
- Familie ↑
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Vater:
Staudinger, Johann Wilhelm*, 1803–1876, Pfarrer in Wallerstädten, Wersau
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Mutter:
Strube, Johannette Dorothea Henriette, * Dorfitter 15.7.1807, † Heidelberg 19.7.1875, Heirat Korbach 7.5.1848, Tochter des Gottfried Ludwig Strube, 1763-1829, Gutsbesitzer, und der Christiane Schotte
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Partner:
- Wenck, Auguste, (⚭ Darmstadt 19.4.1876) * Friedberg 22.4.1852, † 1944, Frauenrechtlerin, Tochter des Ernst Emil Wenck, Dr. med., praktischer Arzt, und der Johanna Wilhelmine Regine Schenck
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Verwandte:
- Staudinger, Wilhelm <Sohn>, * Worms 8.4.1877, † Nieder-Ramstadt 25.6.1969, Doktor, Zoodirektor in Halle an der Saale, Landwirt in Folia (Rumänien), nach 1945 in der Land- und Forstwirtschaftskammer Hessen-Nassau für Aufbau und Organisation der Kartoffelsaatguterzeugung zuständig
- Federn, Louise, geb. Staudinger <Tochter>, 1879-1967, verheiratet mit Robert Federn
- Staudinger, Hermann* Franz Adolf <Sohn>, 1881-1865
- Staudinger, Karl* August Friedrich <Sohn>, * Vilbel 19.1.1885, Doktor der Medizin, Obermedizinalrat a.D.
- Staudinger, Hans* Wilhelm <Sohn>, 1889-1980
- Nachweise ↑
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Quellen:
- Institut für Personengeschichte, Bensheim: Ernst Wolrad Staudinger, Erläuterungen zum Stammbaum Staudinger, Mskr., 23 S.
- HStAD Bestand S 1
- HStAM Bestand 901 Nr. 173 (Darmstadt, Heiratsnebenregister, 1876, Nr. 80)
- HStAM Bestand 901 Nr. 405 (Darmstadt, Sterbenebenregister, 1921, Nr. 1130)
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Literatur:
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 887 f. (Peter Engels)
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 3, Marburg 1995, S. 339
- Wolf, Verzeichnis der Hochschullehrer der TH Darmstadt, Darmstadt 1977, S. 197
- Ernst-Wolrad Staudinger, Stammbaum Staudinger, Maulburg: Selbstverlag 1987, Nr. K 08
- Friedrich Wilhelm Euler, Die Ahnen des Nobelpreisträgers Hermann Staudinger, in: Archiv für Sippenforschung 47 (1981), H. 83, S. 169-185
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Bildquelle:
HStAD Bestand R 4 Nr. 21056 (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Staudinger, Franz Gottfried Christian Karl Georg“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117223344> (Stand: 15.2.2026)
