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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Nonnenhausen
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Wüstung · 224 m über NN
Gemarkung Caldern, Gemeinde Lahntal, Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
9 km nordwestlich von Marburg
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Lage und Verkehrslage:
An der Stelle des Brückerhofs am Mühlengraben nordwestlich Caldern
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Ersterwähnung:
1200/1220
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Siedlungsentwicklung:
Bis auf den Brückerhof im 15. Jahrhundert wüst (vgl. KlosterarchiveIII Nr. 1117 Anm. a). 1572 wurde die N.er Flur teilw. von Caldern aus bestellt
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Historische Namensformen:
- Nunnenhusen (1200/1220) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 2 S. 376]
- Nu^onnenhusin (1301)
- Nunhusen (1389)
- Nuenhusen (1390)
- Nonnenhusen (1403)
- Nonhusen (1432)
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa 1301 (Schunder, Die oberhessischen Klöster, Nr. 81)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3475789, 5634867
UTM: 32 U 475724 5633053
WGS84: 50.848668° N, 8.655163° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53401202006
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1374: Gfsch.Wetter. 1383: Gericht Caldern
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Altkreis:
Marburg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1200/1220 hat das Stift Wetter ein Mannlehen von 1 Hufe in N. - 1357 hat der Landgraf Einkünfte in N., darunter den Medem. - 1389 verkauft Wiegand von Dagobertshausen dem Kloster Caldern zwei Drittel einer kleinen Hofstatt. - Hof des Stifts Wetter 1434 und 1443 genannt; als Brückerhof weiterbestehend. - Der Zehnte gehört 1432 der Martinskirche auf dem Christenberg
- Kirche und Religion ↑
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Kirchliche Mittelbehörden:
15. Jahrhundert: Sendbezirk Michelbach
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 202,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 221-222,
- Zitierweise ↑
- „Nonnenhausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9255> (Stand: 6.6.2024)

