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Topografie des Nationalsozialismus in Hessen

Übersichtskarte Hessen

Grävenwiesbach, Lager für Zwangsarbeiter und Häftlinge aus dem AEL Heddernheim, Spessart GmbH/ Taunus GmbH

Grävenwiesbach, Gemeinde Grävenwiesbach, Hochtaunuskreis | Historisches Ortslexikon
Klassifikation | Nutzungsgeschichte | Indizes | Nachweise | Abbildungen | Zitierweise
Klassifikation

Kategorie:

Wirtschaft

Subkategorie:

Zwangsarbeit 

Nutzungsgeschichte

Objektbeschreibung:

Bei dem Lager handelte es sich im ein Barackenlager.

Beschreibung:

Die im Eisenbahntunnel eingesetzten Arbeitskräfte waren in einem Barackenlager in Grävenwiesbach untergebracht.Seit Oktober 1943 wurde der 1,3 km langen Eisenbahntunnel zwischen Grävenwiesbach und Hasselborn als Standort der Rüstungsindustrie (Flugzeuge) genutzt. Seit Februar 1944 war auch die Frankfurter VDM-Luftfahrtwerke AG als Produzent im Tunnel tätig. Daher musste der Tunnel weiter ausgebaut werden. Für diese Arbeiten wurden 90 russische Zwangsarbeiter, 100 polnische Kriegsgefangene und 500 Häftlinge aus Heddernheim eingesetzt.

Der Hasselborner Tunnel gehörte zum „Führerhauptquartier Adlershorst“ in Ziegenberg.

Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):

1944

Indizes

Orte:

Grävenwiesbach

Sachbegriffe:

Betrieb · Wirtschaft · Firmenlager · Zwangsarbeit

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Grävenwiesbach, Lager für Zwangsarbeiter und Häftlinge aus dem AEL Heddernheim, Spessart GmbH/ Taunus GmbH“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/1707> (Stand: 9.2.2026)