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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 24. Grossalmerode

Niedergut

Hof · 340 m über NN
Gemarkung Großalmerode, Gemeinde Großalmerode, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Hof

Lagebezug:

10 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage:

0,5 km östlich der Ortsmitte von Großalmerode am Ortsrand nördlich der Gelster gelegen

Ersterwähnung:

1376

Weitere Namen:

  • Niederalmerode

Siedlungsentwicklung:

Kurz nach 1376: desertum

1747: bewohnt

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Vgl. auch die Namensentwicklung von Kleinalmerode und Großalmerode

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • dersertum (um 1376)

Älteste Gemarkungskarte:

1833

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3555693, 5680885
UTM: 32 U 555597 5679052
WGS84: 51.260109° N, 9.796791° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63600402008

Flächennutzungsstatistik:

  • Sooden

Einwohnerstatistik:

  • 1747: 4 Mannschaften mit 5 Feuerstellen
  • 1895: 25 Einwohner
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1747: Vogtei Rückerode
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Ludwigstein, Vogteigericht Rückerode
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Ludwigstein, Vogteigericht Rückerode
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Kaufungen
  • 1814-1817: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Vogtei Rückerode
  • 1817-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Großalmerode
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Witzenhausen (zu Trubenhausen gehörig)

Altkreis:

Witzenhausen

Gericht:

Herrschaft:

Um 1376: Brun von Berge hat die Wüstung Niederalmerode als Mannlehen von Landgraf Hermann inne.

1428 und 1614: Die von dem Berge von Hessen mit Neuseesen belehnt

1623: Nach Aussterben der von dem Berge als Wittum der Witwe des Landgrafen Moritz zur Vogtei Rückerode; bei deren Erben bis zum Aussterben 1834

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1747 und heute: eingepfarrt nach Großalmerode

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niedergut, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6544> (Stand: 12.9.2024)