Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 4923 Altmorschen
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Heidelbach
-
Wüstung · 301 m über NN
Gemarkung Niederbeisheim, Gemeinde Knüllwald, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Wüstung
-
Lagebezug:
11,2 km östlich von Homberg (Efze)
-
Lage und Verkehrslage:
2,5 km südöstlich von Nieder-Beisheim; Flurname Heidelbach (hier mittig lokalisiert). Dort liegt eine kleine Gemarkungsausbuchtung.
-
Ersterwähnung:
1197
-
Letzterwähnung:
1540
-
Siedlungsentwicklung:
1513: wüst.
1579: 7 Huben von Wichte, Licherode und Nieder-Beisheim aus bebaut.
1591: Gehölz.
Nach 2. Weltkrieg auf alter Wüstung neuer Hof des Landwirts Metz (s. u. Wichterhöhe).
-
Historische Namensformen:
- Heidelbach, in (1197) [HStAM Bestand Urk. 18 Nr. 638; Druck: Wenck, Hessische Landesgeschichte 2,1 Urkundenbuch Nr. 90, S. 125-128, vgl. List, Spieskappel, S. 38-44]
- Heidilbach, de (1253)
- Heidelbach (1540) [HStAM Bestand S Nr. 575]
- Heydelbach, in (1591)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- 1513: wüst
- 1540: Wüstnung
- 1591: Gehölz
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3539680, 5655464
UTM: 32 U 539590 5653641
WGS84: 51.032957° N, 9.564608° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63401109009
-
Einwohnerstatistik:
- 1513: wüst.
- Verfassung ↑
-
Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Dem Kloster Cappel werden 1197 von Papst Coelistin III. Einkünfte in Höhe von insgesamt 33 1/2 Schilling in Kalplatz, Danzelar, Heidelbach und Ellenbach bestätigt.
- 1253: Theodor von Heidelbach empfängt die Güter des Klosters Spieskappel zu Heidelbach in Landsiedelleihe.
- 1364: Die von Leimbach haben Güter zu Heidelbach als Hersfelder Lehen.
- 1466: In Spangenberger Fruchtrechnung genannt.
-
Ortsadel:
1253.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Heidelbach, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4390> (Stand: 22.5.2020)

