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Heidelbach

Wüstung · 301 m über NN
Gemarkung Niederbeisheim, Gemeinde Knüllwald, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

11,2 km östlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

2,5 km südöstlich von Nieder-Beisheim; Flurname Heidelbach (hier mittig lokalisiert). Dort liegt eine kleine Gemarkungsausbuchtung.

Ersterwähnung:

1197

Letzterwähnung:

1513

Siedlungsentwicklung:

1513: wüst.

1579: 7 Huben von Wichte, Licherode und Nieder-Beisheim aus bebaut.

1591: Gehölz.

Nach 2. Weltkrieg auf alter Wüstung neuer Hof des Landwirts Metz (s. u. Wichterhöhe).

Historische Namensformen:

  • Heidelbach, in (1197) [Staatsarchiv Marburg Urkunden Kloster Spieskappel]
  • Heidilbach, de (1253)
  • Heydelbach, in (1591)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1513: wüst.
  • 1591: Gehölz.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3539680, 5655464
UTM: 32 U 539590 5653641
WGS84: 51.03295649° N, 9.564607953° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401109009

Einwohnerstatistik:

  • 1513: wüst.
Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1197: Papst Cölestin III. bestätigt dem Kloster Spieskappel Einkünfte zu Heidelbach.
  • 1253: Theodor von Heidelbach empfängt die Güter des Klosters Spieskappel zu Heidelbach in Landsiedelleihe.
  • 1364: Die von Leimbach haben Güter zu Heidelbach als Hersfelder Lehen.
  • 1466: In Spangenberger Fruchtrechnung genannt.

Ortsadel:

1253.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Heidelbach, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4390> (Stand: 9.11.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde