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KDR 100, TK25 1900 ff.

Habel

Stadtteil · 480 m über NN
Gemeinde Tann (Rhön), Landkreis Fulda 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

14,5 km südöstlich von Hünfeld

Ersterwähnung:

1358

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3569127, 5611566
UTM: 32 U 569025 5609761
WGS84: 50.635624° N, 9.976073° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

631023020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 630, davon 260 Acker (= 41.27 %), 151 Wiesen (= 23.97 %), 120 Holzungen (= 19.05 %)
  • 1961 (Hektar): 630, davon 118 Wald (= 18.73 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 327, davon 327 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 348, davon 329 evangelisch (= 94.54 %), 16 katholisch (= 4.60 %)
  • 1970: 345

Diagramme:

Habel: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1789: Herrschaft der Freiherren von der Tann (Ritterkanton Rhön-Werra, Buchisches Quartier)
  • 1806-1813: Großherzogtum Würzburg, Patrimonialgericht
  • 1820-1834: Königreich Bayern, Herrschaftsgericht Tann
  • 1834-1848: Königreich Bayern, Landgericht Hilders, Herrschaftskommissariat Tann
  • 1848-1862: Königreich Bayern, Kreis Unterfranken und Aschaffenburg, Landgerichtsbezirk Hilders
  • 1862-1866: Königreich Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt Gersfeld
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gersfeld
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda

Altkreis:

Fulda

Gericht:

  • (1804) 1814: Landgericht Hilders (Herrschaftsgericht Tann)
  • 1867: Amtsgericht Hilders
  • 1945: Amtsgericht Fulda (Zweigstelle Hilders)

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil der neu gebildeten Stadtgemeinde Tann (Rhön) eingegliedert.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1508: Kirche geweiht

Patrozinien:

  • Michael [1800]

Pfarrzugehörigkeit:

Um 1500 als Filiale zu Tann (Rhön)

Bekenntniswechsel:

Da zur Herrschaft Tann gehörig, Einführung der Reformation vermutlich um 1540.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Habel, Landkreis Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5877> (Stand: 27.11.2022)