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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 7. Allendorf

Haarhausen

Stadtteil · 217 m über NN
Gemeinde Homberg (Ohm), Vogelsbergkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

21,5 km westlich von Alsfeld

Ersterwähnung:

1224

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3496683, 5622599
UTM: 32 U 496610 5620790
WGS84: 50.738886° N, 8.951957° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

535009080

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 889, davon 581 Acker, 206 Wiesen, 47 Wald
  • 1961 (Hektar): 223, davon 0 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1577: 18 Hausgesessene
  • 1961: 157, davon 147 evangelisch (= 93.63 %), 9 katholisch (= 5.73 %)

Diagramme:

Haarhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt Homberg an der Ohm
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Homberg an der Ohm
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Homberg an der Ohm an der Ohm
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Kirtorf
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Alsfeld
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Alsfeld
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis

Altkreis:

Alsfeld

Gericht:

  • 1821: Landgericht Homberg
  • 1879: Amtsgericht Homberg
  • 1968: Amtsgericht Kirchhain (Landgerichtsbezirk Marburg [Lahn])

Gemeindeentwicklung:

Am 1.10.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Homberg (Ohm) eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1224 überlässt Kloster Haina dem Erzbischof von Mainz im Gegenzug für die Güter zu Sachsenhausen einen jährlichen Zins von 16 Schilling aus Gütern zu Niederofleiden und Haarhausen (Horhusen).
  • 1234 bekennen Burggraf und Burgmannen zu Friedberg, dass Richwin und Wigand von Guntershausen ihre Güter an benannten Orten (u. a. Haarhausen) dem Kloster Haina überlassen.
Kirche und Religion

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1744

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Haarhausen, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9775> (Stand: 15.4.2024)