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Historisches Ortslexikon

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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 87. Fulda

Friesenhausen

Ortsteil · 413 m über NN
Gemeinde Dipperz, Landkreis Fulda 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11,5 km südöstlich von Fulda

Ersterwähnung:

824

Siedlungsentwicklung:

1517 wurden Dorf und Wüstung nebeneinander genannt (Fuldaer Lehenrev. v. Ebersberg).

1928 erfolgt die Eingemeindung von Teilen des aufgelösten Gutsbezirks Forst Thiergarten.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3558629, 5599387
UTM: 32 U 558531 5597587
WGS84: 50.5273° N, 9.825782° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

631003050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 396, davon 192 Acker (= 48.48 %), 124 Wiesen (= 31.31 %), 34 Holzungen (= 8.59 %)
  • 1961 (Hektar): 429, davon 58 Wald (= 13.52 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1812: 39 Feuerstellen, 307 Seelen
  • 1885: 267, davon 2 evangelisch (= 0.75 %), 265 katholisch (= 99.25 %)
  • 1961: 306, davon 13 evangelisch (= 4.25 %), 289 katholisch (= 94.44 %)
  • 1970: 357

Diagramme:

Friesenhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstabtei Fulda, Centoberamt Fulda (obwohl bei Wagner Wagner, Rhein-Main-Gebiet, S. 60 nicht explizit genannt)
  • 1803-1806: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Fürstentum Fulda, Oberamt Fulda
  • 1806-1810: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Fulda (Militärverwaltung)
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Land-Distriktmairie Fulda
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Landamt Fulda
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Fulda
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Fulda
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Fulda
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda

Altkreis:

Fulda

Gericht:

  • 1822: Landgericht Fulda
  • 1850: Justizamt Fulda III
  • 1867: Amtsgericht Fulda

Gemeindeentwicklung:

1.7.1850: Umgemeindung eines Teils von Friesenhausen nach Finkenhain

Am 01.08.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neu gebildeten Gemeinde Dipperz zusammengeschlossen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 824 schenkte Frieso, nach dem der Ort wohl benannt wurde, Land daselbst an das Kloster Fulda.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei Dietershausen gehörig

Bekenntniswechsel:

Trotz großer Anhängerschaft innerhalb der Bevölkerung konnte sich die Reformation in der Fürstabtei Fulda nicht durchsetzen. Der Ort blieb katholisch.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Friesenhausen, Landkreis Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5747> (Stand: 2.4.2022)