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Herzogtum Nassau 1819 – 3. Herborn

Weitere Informationen

Fleisbach

Ortsteil · 233 m über NN
Gemeinde Sinn, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

10,5 km südlich von Dillenburg

Ersterwähnung:

1290

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3451270, 5612493
UTM: 32 U 451215 5610688
WGS84: 50.64601° N, 8.309989° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532020020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 637, davon 161 Acker (= 25.27 %), 81 Wiesen (= 12.72 %), 322 Holzungen (= 50.55 %)
  • 1961 (Hektar): 637, davon 338 Wald (= 53.06 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 482, davon 479 evangelisch (= 99.38 %), 3 katholisch (= 0.62 %)
  • 1961: 1015, davon 845 evangelisch (= 83.25 %), 161 katholisch (= 15.86 %)
  • 1970: 1328 Einwohner

Diagramme:

Fleisbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürst zu Nassau-Diez, Dillenburg, Hadamar und Siegen (Nassau-Oranien), Fürstentum Dillenburg, Amt Herborn
  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Herborn, Amt Herborn
  • 1813-1815: Fürstentum Nassau-Oranien, Amt Herborn
  • 1815: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk I (Kreisamt Herborn)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Herborn
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Dillenburg
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Dillkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Herborn
  • 1849: Justizamt Herborn
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Herborn
  • 1867: Amtsgericht Herborn

Gemeindeentwicklung:

Am 1.1.1977 wurde Fleisbach im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Sinn eingegliedert.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1591 Kapelle zum Kirchspiel Herborn gehörig, bis 1636, danach selbständig

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 eine Schwesternstation mit 1 Kraft, ebenso in Merkenbach Schwesternstation mit 1 Kraft

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Grafschaft Nassau-Dillenburg: ab 1533

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzdiözese Trier, Archidiakonat von St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Haiger

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Fleisbach, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8413> (Stand: 27.3.2026)