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Herzogtum Nassau 1819 – 15. Weilburg Löhnberg

Drommershausen

Stadtteil · 210 m über NN
Gemeinde Weilburg, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

21 km nordöstlich von Limburg

Lage und Verkehrslage:

4 km nordöstlich von Weilburg an der K 412

Ersterwähnung:

1197

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3451281, 5596322
UTM: 32 U 451226 5594524
WGS84: 50.50065° N, 8.312263° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533017030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 492, davon 205 Acker (= 41.67 %), 42 Wiesen (= 8.54 %), 222 Holzungen (= 45.12 %)
  • 1961 (Hektar): 493, davon 223 Wald (= 45.23 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 442, davon 439 evangelisch (= 99.32 %), 3 katholisch (= 0.68 %)
  • 1961: 593, davon 500 evangelisch (= 84.32 %), 80 katholisch (= 13.49 %)
  • 1970: 557 Einwohner

Diagramme:

Drommershausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Amt Weilburg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg, Kirchspiel Selters
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1970 wurde Drommershausen im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil der Stadt Weilburg eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Dem Kloster Cappel wird 1197 von Papst Coelistin III. der Besitz eines Gutes in Drommershausen und Steincile bestätigt.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1517: Weihe der Kapelle

Patrozinien:

  • Maria; Antonius; Jeremias; Barbara; Apollonia [1517]

Pfarrzugehörigkeit:

1528 zur Pfarrei Weilburg gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Archipresbyterat Wetzlar gehörig

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Drommershausen, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8662> (Stand: 6.3.2026)