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Herzogtum Nassau 1819 – 14. Weilburg Mehrenberg

Dillhausen

Ortsteil · 237 m über NN
Gemeinde Mengerskirchen, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

21 km nordöstlich von Limburg

Lage und Verkehrslage:

5 km südöstlich von Mengerskirchen an der K 450 und K 452

Ersterwähnung:

1307

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3444480, 5601851
UTM: 32 U 444428 5600050
WGS84: 50.549744° N, 8.215589° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533011010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 488, davon 183 Acker (= 37.50 %), 48 Wiesen (= 9.84 %), 203 Holzungen (= 41.60 %)
  • 1961 (Hektar): 490, davon 208 Wald (= 42.45 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 566, davon 20 evangelisch (= 3.53 %), 546 katholisch (= 96.47 %)
  • 1961: 637, davon 36 evangelisch (= 5.65 %), 595 katholisch (= 93.41 %)
  • 1970: 727 Einwohner

Diagramme:

Dillhausen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürst zu Nassau-Diez, Dillenburg, Hadamar und Siegen (Nassau-Oranien), Fürstentum Hadamar, Amt Mengerskirchen
  • 1806: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Driedorf (ab 1811), Amt Mengerskirchen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • bis 1816: Amt Mengerskirchen
  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1970 wurde Dillhausen im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Mengerskirchen eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1307 tauscht Graf Johann von Nassau mit Hartrad von Merenberg Leibeigene in Obershausen gegen solche in Dillhausen.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1313: Kirchhof
  • 1352: Pfarrei

Patrozinien:

  • Laurentius

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei gehören von 1490 bis zur Auflösung 1534 Probach und Obershausen

1563 zum Kirchspiel Nenderoth gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation: 1534

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Katholischer Bekenntniswechsel: 1630

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Dillhausen war Sendort für Probach und Obershausen.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1806 gehören 1 Sauerbrunnen und 4 Mühlen zu Dillhausen

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Dillhausen, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8661> (Stand: 6.3.2026)