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Herzogtum Nassau 1819 – 18. Runkel

Wirbelau

Stadtteil · 205 m über NN
Gemeinde Runkel, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Wirbelau liegt 13 km nordöstlich von Limburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 6 km nordöstlich von Runkel an der K 431.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3444972, 5590124
UTM: 32 U 444919 5588328
WGS84: 50.444378° N, 8.224258° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533013090

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 440, davon 233 Acker (= 52.95 %), 38 Wiesen (= 8.64 %), 130 Holzungen (= 29.55 %)
  • 1961 (Hektar): 440, davon 139 Wald (= 31.59 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 483, davon 474 evangelisch (= 98.14 %), 5 katholisch (= 1.04 %), 4 Juden (= 0.83 %)
  • 1961: 615, davon 549 evangelisch (= 89.27 %), 65 katholisch (= 10.57 %)
  • 1970: 669

Diagramme:

Wirbelau: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft (seit 1791 Fürstentum) zu Wied-Runkel, Amt oder Herrschaft Runkel
  • 1806: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Runkel, Kirchspiel Schupbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk IV (Kreisamt Limburg)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Runkel
  • 1849: Justizamt Runkel
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Runkel
  • 1867: Amtsgericht Runkel
  • 1968: Amtsgericht Weilburg

Herrschaft:

Bis 1395: als Wormser Lehen im Besitz der von Greifenstein

Ab 1395: als Wormser Lehen im Besitz der Grafen von Nassau

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1970 wurde Wirbelau im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil der Stadt Runkel eingegliedert.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ab 1302 zur Pfarrei Schupbach

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kirchliche Mittelbehörden:

Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Dietkirchen

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Wirtschaft:

1806 gehört 1 Mühle zu Wirbelau

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wirbelau, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8705> (Stand: 6.3.2026)