Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5617 Usingen
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Herzogtum Nassau 1819 – 29. Usingen

Wernborn

Stadtteil · 276 m über NN
Gemeinde Usingen, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15,5 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 4 km nordöstlich von Usingen.

Ersterwähnung:

1191

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3469535, 5580690
UTM: 32 U 469472 5578898
WGS84: 50.36136° N, 8.570811° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434011060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 683, davon 303 Acker (= 44.36 %), 77 Wiesen (= 11.27 %), 260 Holzungen (= 38.07 %)
  • 1961 (Hektar): 683, davon 256 Wald (= 37.48 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 528, davon 4 evangelisch (= 0.76 %), 524 katholisch (= 99.24 %)
  • 1961: 813, davon 89 evangelisch (= 10.95 %), 721 katholisch (= 88.68 %)
  • 1970: 1035

Diagramme:

Wernborn: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Waldbott von und zu Bassenheim, Herrschaft Kransberg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Herrschaft Kransberg
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Vom 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts Dem Gericht Kransberg angehörig.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

Im Jahre 1803 fiel die Herrschaft Reifenberg-Cransberg, zu dem die Orte Oberreifenberg, Niederreifenberg, Seelenberg, Schmitten und Arnoldshain sowie die Orte Kransberg, Wernborn, Friedrichsthal und Pfaffenwiesbach gehörten, an das Herzogtum Nassau.

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung von Kransberg, Michelbach, Usingen und Wernborn die neu gebildete Stadtgemeinde Usingen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1191 nimmt Erzbischof Konrad von Mainz das Kloster Retters nach dem Vorbild Erzbischof Heinrichs in seinen Schutz und bestätigt seinen Besitz u.a. in Wernborn
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ab 1521 zur Pfarrei Oberholzburg gehörig.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation: 1535

Katholischer Bekenntniswechsel: 1604

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Holzburg

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mühlen:

1806 gehört 1 Mühle zu Wernborn.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wernborn, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11455> (Stand: 16.10.2018)