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Historisches Ortslexikon

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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 30. Feldberg

Seelenberg

Ortsteil · 580 m über NN
Gemeinde Schmitten, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 2,2 km südwestlich von Schmitten.

Siedlungsentwicklung:

Der Ort Alt-Seelenberg wurde 1695 nach seiner Wüstwerdung ein zweites Mal als Seelenberg gegründet.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3458288, 5569669
UTM: 32 U 458230 5567881
WGS84: 50.261597° N, 8.413976° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434009080

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 341, davon 52 Acker (= 15.25 %), 56 Wiesen (= 16.42 %), 222 Holzungen (= 65.10 %)
  • 1961 (Hektar): 340, davon 220 Wald (= 64.71 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 292, davon 2 evangelisch (= 0.68 %), 290 katholisch (= 99.32 %)
  • 1961: 267, davon 23 evangelisch (= 8.61 %), 244 katholisch (= 91.39 %)
  • 1970: 293

Diagramme:

Seelenberg: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Waldbott von und zu Bassenheim, Reichsherrschaft Reifenberg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Herrschaft Reifenberg
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1919: Hilfskreis Königstein in der französischen Besatzungszone
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

Vom 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhundert der Herrschaft Oberreifenberg zugehörig.

Im Jahre 1803 fiel die Herrschaft Reifenberg-Cransberg, zu dem die Orte Oberreifenberg, Niederreifenberg, Seelenberg, Schmitten und Arnoldshain sowie die Orte Kransberg, Wernborn, Friedrichsthal und Pfaffenwiesbach gehörten, an das Herzogtum Nassau.

Gemeindeentwicklung:

Am 1.4.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neu gebildeten Gemeinde Schmitten zusammengeschlossen.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Kirche
  • Kapelle

Patrozinien:

  • Othmarus

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Herrschaft Reifenberg um 1527.

Katholischer Bekenntniswechsel: nach der Neugründung des Ortes nach 1695

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Mainzer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Kirberg gehörig.

Seelenberg gehörte zum Kirchspiel Treisberg.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Seelenberg, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11401> (Stand: 11.8.2023)