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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 18. Runkel

Weitere Informationen

Schupbach

Ortsteil · 185 m über NN
Gemeinde Beselich, Landkreis Limburg-Weilburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Schupbach liegt 10 km noredöstlich von Limburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 3 km südöstlich von Obertiefenbach an der K 460 und am Brandbach.

Bahnhof der 1888 erbauten und 1960 stillgelegten Eisenbahnlinie Runkel/Dehrn - Mengerskirchen ("Kerkerbachbahn").

Ersterwähnung:

1226/27

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3441091, 5591272
UTM: 32 U 441040 5589476
WGS84: 50.454321° N, 8.169446° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

533001040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 810, davon 393 Acker (= 48.52 %), 78 Wiesen (= 9.63 %), 277 Holzungen (= 34.20 %)
  • 1961 (Hektar): 810, davon 275 Wald (= 33.95 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 877, davon 811 evangelisch (= 92.47 %), 21 katholisch (= 2.39 %), 45 Juden (= 5.13 %)
  • 1961: 1148, davon 950 evangelisch (= 82.75 %), 188 katholisch (= 16.38 %)
  • 1970: 1091

Diagramme:

Schupbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft (seit 1791 Fürstentum) zu Wied-Runkel, Amt oder Herrschaft Runkel
  • 1806: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Runkel, Kirchspiel Schupbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk IV (Kreisamt Limburg)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Runkel
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Runkel
  • 1849: Justizamt Runkel
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Runkel
  • 1867: Amtsgericht Runkel
  • 1968: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Zum 31.12.1970 als Ortsteil der Gemeinde Beselich eingegliedert.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1276: Pfarrei

Pfarrzugehörigkeit:

Zur Pfarrei gehörten ab 1302 Eschenau, Gaudernbach, Heckholzhausen, Wirbelau, Attenhausen, Niedervinstern und Wenigshausen.

Patronat:

1302 gehört das Patronat den von Greifenstein.

1325 trägt Engelbrecht von Sayn das Patronat als nassauisches Lehen nach Wormser Recht.

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 eine Schwesternstation mit 1 Kraft (Zivilgemeinde)

Bekenntniswechsel:

Erster evangelischer Pfarrer: Friedrich 1561-1570, seit 1565 evangelisch

Reformierter Bekenntniswechsel: 1587

Kirchliche Mittelbehörden:

Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Dietkirchen

Juden:

1843: 68, 1905: 34 Juden

1877 Neueinweihung der renovierten Synagoge, Mikwe; Friedhof schon m 1864

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schupbach, Landkreis Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8693> (Stand: 27.3.2026)