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Historisches Ortslexikon

Salzböden

Stadtteil · 188 m über NN
Gemeinde Lollar, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11 km nördlich von Gießen

Ersterwähnung:

750/779

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • 750/779: villa

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3477778, 5616506
UTM: 32 U 477712 5614699
WGS84: 50.683698° N, 8.684516° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

531013040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2294, davon 971 Wald
  • 1885 (Hektar): 589, davon 214 Ackerland (= 36.33 %), 103 Wiesen (= 17.49 %), 236 Holzungen (= 40.07 %)
  • 1961 (Hektar): 591, davon 140 Wald (= 23.69 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 427 evangelische Einwohner
  • 1834: 78 Häuser, 427 Einwohner
  • 1961: 760, davon 567 evangelisch (= 74.61 %), 185 katholisch (= 24.34 %)
  • 1970: 841 Einwohner

Diagramme:

Salzböden: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 750/779: Lahngau
  • 1585: Grafschaft Nassau-Weilburg, Amt Gleiberg
  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Oberamt Atzbach, Amt Gleiberg
  • 1806-1815: Herzogtum Nassau, Amt Gleiberg
  • 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar (Immediat-Gebiet)
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Wetzlar
  • 1971: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1816: standesherrliches Justizamt Atzbach
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar
  • 1879: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

1834 zur Bürgermeisterei Launsbach gehörig. Am 31.12.1971 Eingliederung nach Lollar

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 750/779 erhält das Kloster Fulda eine Schenkung der Adelburg u.a. in Salzböden. Das Kloster Cappel besitzt 1197 in Salzböden Einnahmen in Höhe von 7 Schilling.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Filial von Odenhausen

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Odenhausen, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Odenhäuser Pfarrer Johannes Wöcker ab 1533.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Salzböden, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10557> (Stand: 16.4.2025)