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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 15. Weilburg Löhnberg

Weitere Informationen

Philippstein

Stadtteil · 209 m über NN
Gemeinde Braunfels, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11 km südwestlich von Wetzlar

Lage und Verkehrslage:

Endbahnhof der Eisenbahnlinie Braunfels/Lahnbahnhof – Braunfels/Philippstein (Inbetriebnahme der Strecke 16.6.1894) bis zur Stilllegung der Strecke 1963.

Ersterwähnung:

1390

Siedlungsentwicklung:

1390 erbaut Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken ein huis uf unde burg uf die isensmitte bi Brunenfels, unde di Burg wart geheißen Philipstein nach dem herren die nach ihm benannte Burg Philippstein.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

  • Burgruine im Südosten des Ortes auf einer steil nach Norden abfallenden Kalksteinklippe.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3456104, 5595224
UTM: 32 U 456047 5593426
WGS84: 50.491162° N, 8.380367° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532003050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 829, davon 224 Acker (= 27.02 %), 53 Wiesen (= 6.39 %), 506 Holzungen (= 61.04 %)
  • 1961 (Hektar): 842, davon 528 Wald (= 62.71 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 636, davon 612 evangelisch (= 96.23 %), 10 katholisch (= 1.57 %), 14 Juden (= 2.20 %)
  • 1961: 854, davon 720 evangelisch (= 84.31 %), 131 katholisch (= 15.34 %)
  • 1970: 854 Einwohner

Diagramme:

Philippstein: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Amt Weilburg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Weilmünster, Kirchspiel Altenkirchen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg
  • 1948: Amtsgericht Braunfels
  • 1968: Amtsgericht Weilburg

Gemeindeentwicklung:

Zum 1.7.1974 als Stadtteil der Stadt Braunfels eingegliedert.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Altenkirchen, 1610-1629 selbständige Pfarrei

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Erster eigener nachweisbarer evangelischer Pfarrer: Simon Dern 1621-1629

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Wirtschaft:

1806 gehören 1 Papier- und Mahlmühle und der Hof Einhaus zu Philippstein.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Philippstein, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7987> (Stand: 6.3.2026)