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Herzogtum Nassau 1819 – 28. Merzhausen

Oberlauken

Ortsteil · 335 m über NN
Gemeinde Weilrod, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

18 km nordwestlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 2 km nordöstlich von Altweilnau.

Ersterwähnung:

1249

Weitere Namen:

  • Oberlauken
  • Ober-Lauken
  • Ober Lauken

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Da die ältesten Belege keine Differenzierung vornehmen vgl. auch Niederlauken

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3459621, 5577773
UTM: 32 U 459562 5575982
WGS84: 50.334541° N, 8.431803° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434013100

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 495, davon 175 Acker (= 35.35 %), 60 Wiesen (= 12.12 %), 207 Holzungen (= 41.82 %)
  • 1961 (Hektar): 495, davon 241 Wald (= 48.69 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 214, davon 214 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 211, davon 185 evangelisch (= 87.68 %), 25 katholisch (= 11.85 %)
  • 1970: 250 Einwohner

Diagramme:

Oberlauken: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert dem Gericht Stockheim zugehörig
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform der Zusammenschluss von Emmershausen, Hasselbach, Niederlauken, Oberlauken, Rod a.d.Weil und Weilnau zur neuen Gemeinde Weilrod.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1249 wird dem Grafen Gerhard von Diez durch den König Wilhelm von Holland ein Gut im Dorf Lauken übertragen.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1580 Kapelle

Pfarrzugehörigkeit:

Am Anfang des 13. Jahrhunderts zur Pfarrei Usingen gehörig

Bis 1669 nach Altweilnau eingepfarrt

Danach Teil der Pfarrei Niederlauken

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Mainzer Archidiakonat Mariagreden, Dekanat Friedberg gehörig

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oberlauken, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11393> (Stand: 16.10.2018)