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Herzogtum Nassau 1819 – 28. Merzhausen

Niederlauken

Ortsteil · 295 m über NN
Gemeinde Weilrod, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

18,5 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 3,3 km nordöstlich von Altweilnau.

Ersterwähnung:

1249

Weitere Namen:

  • Niederlauken
  • Nieder Lauken
  • Nieder-Lauken

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Da die ältesten Belege keine Differenzierung vornehmen vgl. auch Oberlauken

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3459672, 5578888
UTM: 32 U 459613 5577096
WGS84: 50.34456747° N, 8.43240025° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434013090

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 767, davon 286 Acker (= 37.29 %), 71 Wiesen (= 9.26 %), 331 Holzungen (= 43.16 %)
  • 1961 (Hektar): 767, davon 401 Wald (= 52.28 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 226, davon 226 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 320, davon 292 evangelisch (= 91.25 %), 26 katholisch (= 8.12 %)
  • 1970: 334

Diagramme:

Niederlauken: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • Im Früh- und Hochmittelalter zum (Nieder-) Lahngau gehörig.
  • 1392 zur Laukener Waldmark gehörig.
  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1972: Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert dem Gericht Stockheim zugehörig.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform der Zusammenschluss von Emmershausen, Hasselbach, Niederlauken, Oberlauken, Rod a.d.Weil und Weilnau zur neuen Gemeinde Weilrod.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1249 wird dem Grafen Gerhard von Diez durch den König Wilhelm von Holland ein Gut im Dorf Lauken übertragen.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1852/54 Bau der Ortskirche.

Pfarrzugehörigkeit:

Am Anfang des 13. Jahrhunderts zur Pfarrei Usingen gehörig.

1669 wird Oberlauken der Pfarrei von Niederlauken zugewiesen.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Mainzer Archidiakonat Mariagreden, Dekanat Friedberg gehörig.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederlauken, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11392> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde